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FDP steckt erneut in Umfragetief

HAMBURG. Die FDP kämpft weiter mit schlechten Umfrageergebnissen. Wäre am kommenden Sonntag Bundestagswahl, würden die Liberalen laut einer aktuellen Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Forsa im Auftrag von RTL und Stern mit drei Prozent den Einzug in das Parlament verpassen.

Die Partei verschlechterte sich damit im Vergleich zur Vorwoche um einen Punkt. Es ist ihr schlechtester Wert seit vier Monaten. Einen niedrigeren Wert erzielte sie lediglich in einer Forsa-Umfrage im September vergangenen Jahres. Damals kamen die Liberalen auf zwei Prozent.

Auch die SPD mußte Einbußen hinnehmen. Mit 27 Prozent verlor die Partei im Vergleich zur Vorwoche zwei Punkte.

Steinbrück-Effekt verpufft

CDU, Grüne und Linkspartei konnten sich dagegen um jeweils einen Prozentpunkt verbessern. Während die Union auf 38 Prozent kam, landeten die Grünen bei zwölf Prozent. Die Linkspartei erreichte neun Prozent. Die Piraten stagnierten bei fünf Prozent und müßten somit um den Einzug in den Bundestag bangen. Die sonstigen Parteien kamen auf sechs Prozent.

Laut Forsa-Chef Manfred Güllner gelang es dem Kanzlerkandidaten der SPD, Peer Steinbrück, nicht, das Kompetenzdefizit seiner Partei auszugleichen. Steinbrück werde nicht so positiv bewertet, „daß er diese Schwächen überdecken kann“, sagte Güllner.

Würde der Kanzler direkt gewählt, würden 29 Prozent der Deutschen dem Kandidaten der SPD ihre Stimme geben. Vor zwei Wochen hatten noch 35 Prozent für Steinbrück votiert. (krk)

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