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Integrationstour
 

Böhmer: Ausländerbehörden sollen mehr Zuwanderer einstellen

BERLIN. Ausländerbehörden sollen nach dem Willen der Integrationsbeauftragten der Bundesregierung, Maria Böhmer (CDU), künftig verstärkt Einwanderer beschäftigen. Diese könnten besonders sensibel den Umgang mit anderen Kulturen vermitteln, lobte Böhmer während ihres Besuches der Kölner Ausländerbehörde am Montag.

Als „wertvolle Brückenbauer“ könnten Einwanderer die „wachsende Vielfalt“ in Deutschland widerspiegeln. So hätten in der Kölner Behörde 13,5 Prozent der Mitarbeiter ausländischstämmige Wurzeln. Die CDU-Politikerin sprach sich zudem für eine Ausweitung von „interkulturellen Schulungen“ im öffentlichen Dienst aus. 

Böhmer betonte, sie habe sich zu Beginn ihrer jährlichen „Integrationstour“ bewußt für einen Besuch einer Ausländerbehörde entschieden. Diese seien die erste Anlaufstelle für Zuwanderer und könnten „paßgenaue Integrationsangebote“ unterbreiten. Um so wichtiger sei es, daß diese Ausländer in Deutschland mit offenen Armen empfangen werden. Angesichts des angeblichen Fachkräftemangels sei die Bundesrepublik dringend auf Zuwanderung angewiesen, unterstrich die Integrationsbeauftragte.

Am Dienstag setzte Böhmer ihre Integrationstour mit einem Besuch des „Hamburger Welcome Centers“ fort. (ho)

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