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Einwanderung
 

Zahl der Asylbewerber steigt um 50 Prozent

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Frauen mit Burka: Die meisten Asylanten in Deutschland stammen aus Afghanistan Foto: Wikipedia/Nitin Madhav (USAID)

BERLIN. Die Zahl der Asylanträge in Deutschland ist 2010 um annähernd fünfzig Prozent gestiegen. Nach Angaben des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge beantragten im vergangenen Jahr 41.332 Personen Asyl, 13.683 (49,5 Prozent) mehr als im Jahr 2009. Die Zahl der Asylanträge stieg damit bereits das dritte Jahr in Folge.

Die meisten Asylbewerber kamen aus Afghanistan (5.905), gefolgt vom Irak (5.555), Serbien (4.978), dem Iran (2.475) und Mazedonien (2.466). Im Fall von Serbien und Mazedonien entspricht dies einer Steigerung von 765 beziehungsweise 2.162 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Damals stellten 581 Serben und 109 Mazedonier Antrag auf Asyl.

Bundesinnenminister Thomas de Maizière (CDU) betonte, daß bei einem Großteil der Antragsteller aus den beiden Balkanstaaten „die Voraussetzung der Zuerkennung der Flüchtlingseigenschaft nicht vorlagen“. Derartige Asylanträge würden auch in Zukunft „konsequent und zügig abgelehnt, um die Dauer des unrechtmäßigen Aufenthalts in Deutschland und die mit diesem verbundene Belastung der öffentlichen Haushalte möglichst zu minimieren“. (krk)

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