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Röttgen: „Schwarz-Grün ist nicht tot“

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Norbert Röttgen (CDU): Für den Bundesumweltminister ist Schwarz-Grün auch weiterhin eine Option zum Regieren Foto: Wikipedia/Laurence Chaperon

HAMBURG. Bundesumweltminister Norbert Röttgen (CDU) hält nach wie vor an der Option eines Regierungsbündnisses aus CDU und Grünen fest. Schwarz-Grün sei schon deshalb nicht tot, „weil über die Möglichkeiten von Koalitionen nicht zuletzt die Bürger mit ihren Stimmen entscheiden“, sagte Röttgen der Bild am Sonntag.

Das Verhältnis zwischen CDU und Grünen sei früher fast feindselig gewesen, mittlerweile müßten jedoch beide Parteien wechselseitig zugestehen, daß man Wettbewerber geworden sei, erläuterte der CDU-Politiker. „Wir sind vielleicht die gesellschaftspolitisch interessantesten Kontrahenten der deutschen Politik“, sagte Röttgen, so gebe es vor allem bei der Gesellschafts-, Wirtschafts- und Außenpolitik erhebliche Unterschiede, diese halte er aber nicht für unüberwindbar.

Röttgen war im vergangenen November zum Vorsitzenden der CDU in Nordrhein-Westfalen gewählt worden. Sollte es dort zu Neuwahlen kommen, würde der 45jährige für das Amt des Ministerpräsidenten kandidieren. In der vergangenen Woche hatte das Landesverfassungsgericht den Nachtragshaushalt der rot-grüne Minderheitsregierung wegen einer Klage von CDU und FDP gestoppt. Sollten die Richter zu der Entscheidung kommen, daß der Haushalt verfassungswidrig ist, wären Neuwahlen nicht mehr ausgeschlossen. (krk)

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