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Innere Sicherheit: Polizeigewerkschaft rät Terrorwarnungen ernstzunehmen

Innere Sicherheit: Polizeigewerkschaft rät Terrorwarnungen ernstzunehmen

Innere Sicherheit: Polizeigewerkschaft rät Terrorwarnungen ernstzunehmen

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Innere Sicherheit
 

Polizeigewerkschaft rät Terrorwarnungen ernstzunehmen

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Der GdP-Chef Konrad Freiberg hält Terroranschläge für eine reale Gefahr Foto: gdp.de

BERLIN. Der Bundesvorsitzende der Gewerkschaft der Polizei (GdP), Konrad Freiberg, hat dazu aufgerufen, Terrorwarnungen für Deutschland ernstzunehmen. Seiner Meinung nach hätten bisher lediglich gute Ermittlungsarbeit der Behörden und Glück konkrete Anschläge verhindert.

Weiche Ziele und Symbole wie der Berliner Hauptbahnhof, der Fernsehturm oder das Hotel Adlon seien dabei immer in Gefahr, sagte Freiberg in einem Interview.

Hundert islamistische Gefährder leben Deutschland

Die Zahl der islamistischen Gefährder in Deutschland liegt nach Einschätzung von Freiberg bei über hundert, davon rund 40 Menschen mit einer Sprengstoffausbildung: „Wir sind gar nicht in der Lage, alle Gefährder zu überwachen“, warnte der GdP-Chef.

Hintergrund sind entsprechende Reisewarnungen amerikanischer und britischer Behörden, die Terrororganisation Al-Quaida plane langfristig auch Anschläge in Deutschland.

Bundesinnenminister warnt vor Alarmismus

Bundesinnenminister Thomas de Maizière (CDU) bezeichnete die Warnungen dagegen als Alarmismus: „Im Ergebnis liegen gegenwärtig keine konkreten Hinweise auf unmittelbar bevorstehende Anschläge in Deutschland vor“, sagte de Maizière am Montag. (cs)

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