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Bündische Jugend
 

Bundesregierung: Sturmvogel nicht rechtsextrem

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Lagerfeuerromantik:Der Sturmvogel bietet laut Bundesregierung keine Anhaltspunkte für eine extremistische Ausrichtung Foto: Pixelio/Franz Schneider

BERLIN. Bei der bündischen Jugendorganisation „Sturmvogel“ liegen laut Bundesregierung keine Anhaltspunkte für eine extremistische Ausrichtung vor. Wie aus einer Antwort auf eine Kleine Anfrage der SPD-Fraktion hervorgeht, hält diese an ihrer Einschätzung des Sturmvogels aus dem Jahr 1995 fest.

Damals hatte die Bundesregierung in einer Antwort auf eine Anfrage der Bundestagsabgeordneten Ulla Jelpke und der Gruppe der PDS mitgeteilt, daß der Sturmvogel Ende der achtziger Jahre als Abspaltung der verbotenen Organisation „Wiking Jugend“ „Anhaltspunkte für rechtsextremistische Bestrebungen“ aufgewiesen habe. Seit 1990 lägen jedoch keine Erkenntnisse über weitere Aktivitäten vor. Dies habe auch nach wie vor Gültigkeit.

Auch andere Bünde nicht extremistisch ausgerichtet

Bei weiteren Jugendorganisationen wie dem Freibund, den Fahrenden Gesellen und dem Deutschen Mädelbund, nach denen sich die SPD ebenfalls erkundigt hatte, gebe es laut der Bundesregierung ebenfalls keine Anhaltspunkte für eine extremistische Ausrichtung.

Anfang Januar hatte ein Winterlager des Sturmvogels in Mecklenburg-Vorpommern für Schlagzeilen gesorgt. In der Folge hatten die beiden Antifa-Journalisten Andrea Röpke und Andreas Speit in der Tageszeitung gemutmaßt, der Sturmvogel könnte als eine Art Auffangbecken für Mitglieder der im März 2009 verbotenen „Heimattreuen Deutschen Jugend“ (HDJ) fungieren. (krk)

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