Markus Krall Freiheit oder Untergang

 

Zeitungen verlieren an Auflage

Zeitungen
Der deutsche Zeitungsberg wird immer kleiner Foto: Pixelio/Ernst Rose

BERLIN. Die deutschen Zeitungen und Zeitschriften haben im Sommerquartal erneut an Auflage verloren. Während deutlich weniger Tageszeitungen und Fachpresse verkauft wurden, blieben die Auflagen der Wochenzeitungen und Kundenzeitschriften weitgehend stabil. Dies geht aus der jüngsten Auflagenerhebung für das 3. Quartal 2008 der Informationsgemeinschaft zur Feststellung der Verbreitung von Werbeträgern (IVW) hervor.

Durchschnittlich 23,62 Millionen Exemplare werden von den Titeln der deutschen Tagespresse je Erscheinungstag verkauft. Damit liegen die derzeitigen Verkaufszahlen um 650.00 Stück unter dem Ergebnis des entsprechenden Vorjahreszeitraums und im Vergleich zum 2. Quartal 2008 um 380.000 Stück niedriger.

So ging etwa die Abo-Auflage der Frankfurter Allgemeinen bei den Wochentagsausgaben um 4,33 Prozent auf 231.446 Stück im 3. Quartal zurück (2. Quartal: 241.931) und bei der Welt (einschließlich Welt kompakt) sogar um 5,56 Prozent auf 123.996 Stück (2. Quartal: 131.294).

Wochenzeitungen weitgehend stabil

Im Quartalsvergleich büßten die Abonnements insgesamt 200.000 Stück und der Einzelverkauf rund 110.000 Stück ein.

Als meistenteils stabil stehen die Gesamtverkäufe der Wochenzeitungen da, sowohl gegenüber dem Vorquartal als auch im Vergleich mit dem entsprechenden Vorjahreszeitraum. Die nach wie vor größte deutsche Wochenzeitung Die Zeit vertrieb im 3. Quartal 2008 ein Prozent weniger Abo-Exemplare als noch im 2. Quartal.

Insgesamt wurden im 3. Quartal 2008 1,98 Millionen Exemplare von Wochenzeitungen verkauft, davon 1,63 Millionen Stück an Abonnenten.

Entgegen dem Trend konnte die JUNGE FREIHEIT im vergangenen Quartal ihre Auflage deutlich steigern.

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