Polizei nimmt Steinewerfer vorläufig fest

Koeln3
Von Linksextremisten zerstörte Fensterscheibe Foto: JF

KÖLN. Nach den Steinwürfen auf das Rheinschiff „Mobby Dick“, auf dem heute die Pressekonferenz zum Auftakt des Anti-Islamisierungskongresses stattfand, hat die Polizei mehrere Personen vorläufig festgenommen. Nach Angaben der Polizei dauern die Ermittlungen an.

Mehrere Dutzend „Antifaschisten“ hatten den Anleger gestürmt und das Schiff angegriffen. Die Teilnehmer des Kongresses werfen der Polizei vor, die Gewalttäter nicht aufgehalten zu haben. Es seien nur wenige Polizisten vor Ort gewesen, um das Schiff zu schützen.

Die Polizei verteidigte sich mit dem Hinweis, sie sei von dem Ort der geplanten Pressekonferenz vorab nicht informiert worden. „Deshalb mußte die Polizei sich kurzfristig auf die unübersichtliche Situation einstellen“, teilte ein Polizeisprecher mit.

„Schlimmeres verhindert“

„Wir haben die Polizei aus Sicherheitsgründen drei Stunden vor Beginn der Pressekonferenz über den Treffpunkt informiert“, sagte Pro-Köln-Chef Markus Beisicht. Diese Zeit müsse doch reichen, um einen Anleger zu schützen.

Nach Ansicht der Polizei sei es durch ihr gezieltes Handeln gelungen, die Situation in den Griff zu bekommen, so daß Schlimmeres verhindert worden sei.

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