Kanditat der Linkspartei fordert andere Nationalhymne

autogrammkarte
Autogrammkarte von Peter Sodann Foto: privat

DRESDEN. Der Kandidat der Linksparte für das Amt des Bundespräsidenten, Peter Sodann, hat sich in einem Gespräch mit der Sächsischen Zetung dafür ausgesprochen, die Nationalhymne durch Bertold Brechts „Kinderhymne“ zu ersetzen.

Das 1950 gedichtete Lied wurde bewußt gegen das in der Bundesrepublik wiedereingeführte „Lied der Deutschen“ geschrieben, mit dem es im Versmaß identisch ist.

Ansonsten wünscht sich Sodann, der vor allem als TV-Darsteller des „Tatort“-Kommissars „Bruno Ehrlicher“ bekannt geworden ist, „daß in dieses Amt mehr Heiterkeit hineinkommt“.

Linker spricht von der deutschen Volksseele

Sybillinisch äußerte sich Sodann zu seinem Verhältnis zur DDR: „Ich will die DDR nicht wiederhaben. Aber ich lasse sie mir auch nicht nehmen.“ Sich selbst bezeichnete Sodann als „betenden Kommunisten“.

Sein Amt will der Kabarettist, der zusammen mit dem ehemaligen CDU-Bundesminister Norbert Blüm auftritt, dazu benutzen, „für die Welthungerhilfe“ zu sammeln. Mit dem amerikanischen Präsidenten George Bush würde er sich dagegen nicht unterhalten wollen. Auch träume er davon, einmal den Chef der Deutschen Bank, Josef Ackermann, verhaften zu können.

Betont heimatverbunden gab sich der Sachse Sodann: „Jeder Mensch liebt das, wo er groß geworden ist. Ich liebe einfach Sachsen, Meißen und Weinböhla.“ Auf die Aufgabe des Bundespräsidenten angesprochen, verstieg sich Sodann sogar zu Formulierungen, die eigentlich nach gängiger linker Begriffsauffassung als rechtsextremistisch gelten: „Der Bundespräsident muß die Seele seines Volkes ausdrücken können.“

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