Jugendgewalt: Feuilleton-Chef der „Zeit“ greift deutsche Rentner an

Jessen
Zeit Feuilleton-Chef Jessen in seinem Videobeitrag: „Gibt es nicht zuviel besserwisserische deutsche Renter?“

HAMBURG. Der Ressortleiter des Feuilletons der linksliberalen Wochenzeitung Die Zeit, Jens Jessen, hat sich in die Debatte um kriminelle Ausländer eingeschaltet und schwere Vorwürfe gegen „deutsche Rentner“ erhoben.

In einem Videobeitrag, in dem Jessen in seinem Büro vor einem Lenin-Porträt sitzt, kritisiert er, in der Diskussion seien die Grenzen zum versteckten Rassismus überschritten worde. Es gebe ganz entschieden „mehr ausländische Opfer deutscher Kriminalität“. Als Beispiele hierfür führt er die Vorfälle fremdenfeindlicher Ausschreitungen in Solingen, Rostock-Lichtenhagen, Hoyerswerda und Guben an.

Zudem müsse man auch die Situation berücksichtigen, in der junge Ausländer in Deutschland aufwachsen. Sie lebten in einer „Atmosphäre ständiger Gängelei“. Deswegen gebe Jesse dem kurz vor Weihnachten in München überfallenen Rentner auch eine gewisse Mitschuld:

„Der deutsche Spießer zeigt überall sein Gesicht“

„Man fragt sich doch, ob dieser Rentner, der sich das Rauchen in der Münchener U-Bahn verbeten hat, und damit den Auslöser gegeben hat zu einer zweifellos nicht entschuldigbaren Tat, eben sicher nur in einer Kette einer unendlichen Masse von Gängelungen, blöden Ermahnungen und Anquatschungen zu sehen ist, die der Ausländer, und namentlich der jugendliche, hier ständig zu erleiden hat. Und nicht nur der Ausländer. Letztlich zeigt der deutsche Spießer, um das böse Wort mal zu benutzen, doch überall sein fürchterliches Gesicht“, sagte Jessen.

Das sei die „Atmosphäre der Intoleranz, vor deren Hintergrund man Gewalttaten spontaner Natur betrachten“ müsse. Außerdem sei die Zahl der ausländischen Täter viel zu hoch gerechnet. Jessen frage sich daher, „ob es nicht auch viel zu viele besserwisserische deutsche Rentner gibt, die den Ausländern hier das Leben zur Hölle machen und vielen anderen Deutschen auch“.

Er dagegen glaube, die deutsche Gesellschaft habe nicht so sehr ein Problem mit ausländischer Kriminalität, sondern mit einheimischer Intoleranz, so Jessen zum Abschluß seines Videobeitrags.

Jessens Videobeitrag auf der Internetseite der Wochenzeitung Die Zeit

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