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Islamunterricht: Türkischer Minister fordert mehr Einfluß

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Ditib-Moschee in Duisburg: Einfluß des türkischen Staates Foto: JF

BERLIN. Der türkische Staatsminister für die Auslandstürken, Said Yazicioglu, hat sich dafür ausgesprochen, die vom türkischen Staat getragene Türkisch-Islamische Union der Anstalt für Religion (Ditib) zum ersten Ansprechpartner bei der Erteilung von Islamunterricht an deutschen Schulen zu machen.

„Wenn es um Islamunterricht an den Schulen geht, leiden die deutschen Behörden meistens darunter, daß sie keinen offiziellen Ansprechpartner haben“, sagte Yazicioglu der türkischen Tageszeitung Sabah. Deshalb müsse sich die Ditib auch als zivilgesellschaftliche Organisation dieses Landes profilieren. Erst dann werde sie auch von der deutschen Bevölkerung akzeptiert, sagte Yazicioglu, der sich derzeit in Deutschland aufhält.

Kritiker haben dem türkischen Staat mehrfach vorgeworfen, er versuche mit Hilfe der Ditib, die auch zahlreiche Moscheen in Deutschland unterhält, Einfluß auf die deutsche Innenpolitik zu nehmen.

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