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Großbritannien schult Lehrer für den Kampf gegen den Terror

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Die Towerbridge in London: Terrorbekämpfung im Klassenzimmer Foto: Pixelio/Andri Peter

LONDON. Die britische Regierung hat aus Angst vor Islamisten einen Leitfaden für Lehrer veröffentlicht, der Schulen beim Kampf gegen gewalttätigen Extremismus helfen soll.

In dem „Werkzeugkasten“ genannten, 47 Seiten umfassenden Papier werden Lehrer aufmerksam auf bestimmte graphische Symbole, Schriften oder Kunstwerke gemacht, die extremistische Botschaften transportieren.

Hintergrund ist die wachsende Furcht vor im Inland geborenen, muslimischen Terroristen. Gemäß britischer Sprachregelung wird der radikale Islam allerdings nicht direkt erwähnt, sondern allgemein von „Extremismus“ gesprochen. So sollen Lehrer auf auffälliges Verhalten von Schülern achten, wie die Benutzung von extremistischen oder „Haß“-Bezeichnungen zur Abgrenzung von anderen Gruppen.

Keine Räume an „extremistische Gruppen“ vermieten

Auch wird vor der Vereinahmung von schulischen Räumlichkeiten durch extremistische Gruppen gewarnt: „Schulen sollten sich dieser Gefahr bewußt sein und sicherstellen, daß die Schule oder ihre Verwaltung Werte setzt und verdeutlichen, daß jede Gruppe, deren Ziele diesen Werten entgegentreten, nicht Räume der Schule mieten sollte.“

Ferner empfiehlt der Leitfaden Theaterstücke für die Schüler, um diese an komplexe Problemfelder heranzuführen, gewalttätigen Extremismus zu diskutieren und der Schülerschaft die Möglichkeit zu geben, Mythen zu hinterfragen.

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