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Bund der Kriminalbeamten kritisiert Stellenabbau bei Berliner Polizei

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Rolf Kaßauer

BERLIN. Dramatische Zahlen nennt der Berliner Landesvorsitzende des Bundes deutscher Kriminalbeamter (BdK), Rolf Kaßauer, zum Personalabbau bei der Berliner Polizei seit dem Jahr 2000. Bis 2006 seien rund 4.000 Stellen gestrichen worden.

„Tatsächlich hat sich die Polizei bereits aus Teilen der Stadt zurückgezogen“, so Kaßauer im Interview mit der am Freitag erscheinenden Wochenzeitung JUNGE FREIHEIT.

Nicht nur in Berlin, sondern in allen Bundesländern habe es zuletzt einen teilweise erheblichen Abbau von Personal und Kapazitäten gegeben. Der Politik warf Kaßauer vor, Polizei und Justiz seit Jahren im Stich zu lassen.

Daß es in Deutschland dennoch anders als in Frankreich bisher kaum größere gewalttätige Ausschreitungen von Migranten gegeben habe, führt Kaßauer auf die höhere soziale Sicherheit hierzulande zurück. „Die innere Ruhe ist erkauft“, sagte Kaßauer.

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