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Wahlergebnis bestätigt: Sieg des Rechtsbündnisses: Schwedische Ministerpräsidentin tritt zurück

Wahlergebnis bestätigt: Sieg des Rechtsbündnisses: Schwedische Ministerpräsidentin tritt zurück

Wahlergebnis bestätigt: Sieg des Rechtsbündnisses: Schwedische Ministerpräsidentin tritt zurück

Sieg der Schwedendemokraten. Schwedens sozialdemokratische Ministerpräsidentin Magdalena Andersson bei ihrer Rücktrittserklärung am Mittwochabend.
Sieg der Schwedendemokraten. Schwedens sozialdemokratische Ministerpräsidentin Magdalena Andersson bei ihrer Rücktrittserklärung am Mittwochabend.
Ein Zeitdokument: Schwedens sozialdemokratischeMinisterpräsidentin Magdalena Andersson bei ihrer Rücktrittserklärung am Mittwochabend. Foto: picture alliance / TT NYHETSBYR?N | Jessica Gow/TT
Wahlergebnis bestätigt
 

Sieg des Rechtsbündnisses: Schwedische Ministerpräsidentin tritt zurück

STOCKHOLM. Das Rechtsbündnis mit den Schwedendemokraten als stärkster Kraft hat die Parlamentswahl in dem skandinavischen Land gewonnen. Die sozialdemokratische Ministerpräsidentin Magdalena Andersson hat am Mittwochabend ihre Niederlage anerkannt und ihren Rücktritt angekündigt.

Die Schwedendemokraten sind mit der AfD in Deutschland vergleichbar. Sie holten mit 20,6 Prozent ihr bestes Wahlergebnis aller Zeiten. Nur dadurch ist es dem rechten Bündnis gelungen, die linken Parteien zu überflügeln. Während die Schwedendemokraten um 3,1 Punkte zulegten, verloren die Moderaten um 0,7 auf 19,1 Prozent, die Christdemokraten um 1,0 auf 5,3 und die Liberalen um 0,9 auf 4,6 Prozent. Zusammen erreichten die vier Parteien 49,6 Prozent, und die Schwedendemokraten überholten erstmals die Moderaten.

Das Land könnte nun von den Schwedendemokraten geführt werden

Die linken Parteien kamen unter den auf 30,4 Prozent zulegenden Sozialdemokraten (+2,1 Punkte) insgesamt auf lediglich 48,9 Prozent. Zentrums- (-1,9) und Linkspartei (-1,3) verloren auf jeweils 6,7 Prozent. Die Grünen kamen auf 5,1 Prozent (+0,7).

Im Reichstag verfügt das Rechtsbündnis damit über 176 Sitze, während die anderen Parteien nur 173 Mandate erhalten. Ob sie die Mehrheit auch nutzen, werden die Koalitionsverhandlungen zeigen. Die Moderaten hatten vor der Wahl angekündigt, mit den Schwedendemokraten zusammenarbeiten zu wollen. Ob sie nun allerdings deren Vorsitzenden Jimmie Åkesson zum Ministerpräsidenten wählen, wird sich zeigen. (fh)

Ein Zeitdokument: Schwedens sozialdemokratischeMinisterpräsidentin Magdalena Andersson bei ihrer Rücktrittserklärung am Mittwochabend. Foto: picture alliance / TT NYHETSBYR?N | Jessica Gow/TT
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