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Barcelona: Klima-Kleber stürmen Ägyptisches Museum und bespritzen Exponat

Barcelona: Klima-Kleber stürmen Ägyptisches Museum und bespritzen Exponat

Barcelona: Klima-Kleber stürmen Ägyptisches Museum und bespritzen Exponat

Sarkophagdeckel einer Mumie (Symbolbild): Klima-Kleber in Spanien protestieren in einem Museum gegen den Klimagipfel in Ägypten
Sarkophagdeckel einer Mumie (Symbolbild): Klima-Kleber in Spanien protestieren in einem Museum gegen den Klimagipfel in Ägypten
Sarkophagdeckel einer Mumie (Symbolbild): Klima-Kleber in Spanien protestieren in einem Museum gegen den Klimagipfel in Ägypten Foto: picture alliance / ZB | Matthias Toedt
Barcelona
 

Klima-Kleber stürmen Ägyptisches Museum und bespritzen Exponat

BARCELONA. Radikale Klimaschützer der spanischen Gruppe „Futuro Vegetal“ haben das Ägyptische Museum in Barcelona gestürmt und gegen das Unternehmen Coca-Cola protestiert. Bei der Aktion bespritzten sie eine in einer Vitrine ausgestellte Nachbildung einer Mumie mit einer braunen, zähen Flüssigkeit, wie die spanische Zeitung Público berichtete.

Demnach klebten sie ihre Hände anschließend an Exponaten fest und hielten ein Banner hoch. Dieses trug auf der linken Seite die Aufschrift „2,5 Grad Celsius – Klimagerechtigkeit“. Auf der rechten Seite war eine veränderte Variante des Coca-Cola-Logos zu sehen, das den Getränkehersteller als „COPca-Cola“ bezeichnete.

Anlaß ist Klimagipfel in Ägypten

Hintergrund der Aktion ist der UN-Klimagipfel COP27 in Ägypten. Coca-Cola ist einer der Sponsoren der Konferenz. „Futuro Vegetal“ findet das mit Blick auf die Plastikflaschen des Getränkekonzerns scheinheilig.

„Derzeit werden 99 Prozent des weltweiten Plastiks aus fossilen Brennstoffen hergestellt“, kritisierte die Gruppe. „Wir finden es schwer zu glauben, daß der Weltmarktführer in Sachen Plastikverschmutzung seinen Einfluß als Sponsor der COP27 nicht nutzen wird, um seine kommerziellen Interessen voranzutreiben.“

„Futuro Vegetal“ klebte sich bereits im Prado fest

Anhänger von „Futuro Vegetal“ hatten Anfang November bereits in Madrids Kunstmuseum Prado für Aufsehen gesorgt. Dort klebten sie sich an ein Gemälde des bekannten Malers Francisco de Goya.

Auch in Deutschland waren Gemälde zuletzt Ziel der Attacken von radikalen Klimaschützern wie der „Letzten Generation“ geworden. So klebten sie sich etwa an die „Sixtinische Madonna“ in Dresden. In Potsdam bewarfen sie ein Gemälde des Impressionisten Claude Monet mit Kartoffelbrei.

Klima-Kleber wollen bei Straßenblockaden Windeln tragen

Die Klima-Kleber wollen überdies ihre Verkehrsblockaden fortführen. Bei einem „Aktionstraining“, über das die Bild-Zeitung berichtete, lernten sie wie man möglichst lange auf der Fahrbahn ausharren kann. Dafür wollen die radikalen Klimaschützer unter anderem auf Windeln für Erwachsene setzen.

Aktuell stoppt die Gruppe wieder den Verkehr auf der Berliner Autobahn. Ein Video, das die „Letzte Generation“ auf Twitter veröffentlicht hat, zeigt Polizisten sowie Bürger, die die Blockierer von der Fahrbahn schleifen. (zit)

Sarkophagdeckel einer Mumie (Symbolbild): Klima-Kleber in Spanien protestieren in einem Museum gegen den Klimagipfel in Ägypten Foto: picture alliance / ZB | Matthias Toedt
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