Kriminaltechniker untersuchen im schwedischen Vetlanda den Tatort des Messerangriffs Foto: picture alliance / TT NYHETSBYR?N | Mikael Fritzon/TT
Kriminaltechniker untersuchen im schwedischen Vetlanda den Tatort des Messerangriffs Foto: picture alliance / TT NYHETSBYR?N | Mikael Fritzon/TT

Mutmaßlicher Täter angeschossen
 

Terrorverdacht: Schwedische Polizei nimmt Afghanen nach Messerangriff fest

STOCKHOLM. Die schwedische Polizei hat nach einer Messerattacke mit acht Verletzten einen Verdächtigen festgenommen. Bei dem Mann soll es sich um einen 22 Jahre alten Afghanen handeln, berichtete die Zeitung Expressen. Derzeit werde geprüft, ob der Angriff einen terroristischen Hintergrund habe.

Bei der Verhaftung sei der Mann durch einen Schuß verletzt worden. Der mutmaßliche Messerangreifer sei bereits wegen Drogendelikten verurteilt worden. 2018 soll er nach Schweden eingewandert sein.

Schweden verzeichnet steigende Kriminalität

Die Tat ereignete sich am Mittwoch nachmittag. Der Angreifer ging demnach mit einem Messer auf Passanten in dem südschwedischen Ort Vetlanda los und verletzte sie zum Teil schwer.

Schweden verzeichnete in den vergangenen Jahren einen starken Anstieg der Kriminalität. In Städten wie Stockholm, Malmö und Göteborg liefern sich rivalisierenden Banden regelmäßig Schießereien. Im April 2017 hatte ein Islamist bei einem Anschlag in Schwedens Hauptstadt Stockholm fünf Menschen getötet. (ag)

Kriminaltechniker untersuchen im schwedischen Vetlanda den Tatort des Messerangriffs Foto: picture alliance / TT NYHETSBYR?N | Mikael Fritzon/TT
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