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Mitglieder der französischen Identitäten Bewegung demonstrieren gegen das Verbot ihrer Organisation (Archivbild) Foto: picture alliance / abaca | Villette Pierrick/Avenir Pictures/ABACA
Mitglieder der französischen Identitäten Bewegung demonstrieren gegen das Verbot ihrer Organisation (Archivbild) Foto: picture alliance / abaca | Villette Pierrick/Avenir Pictures/ABACA

„Diskriminierung, Haß und Gewalt“
 

Frankreichs Regierung löst Identitäre Bewegung auf

PARIS. Frankreichs Regierung hat die Organisation Génération identitaire (Identitäre Bewegung) aufgelöst. Innenminister Gérald Darmanin begründete den Schritt in einer Erklärung damit, daß die Gruppe zu „Diskriminierung, Haß und Gewalt“ aufrufe.

Im Februar hatte Darmanin das Verbotsverfahren auf den Weg gebracht. Der Anlaß dafür war unter anderem eine Aktion der Identitären, die in den Pyrenäen symbolisch einen Bergpaß blockiert hatten. Damit protestierten sie gegen illegale Einwanderung.

Identitäre Bewegung Deutschland ist Ableger der Génération identitaire

Ähnliche Aktionen unter dem Motto „Defend Europe“ hatte die Identitäre Bewegung in den vergangenen Jahren in den Alpen gemacht. Mehrere Mitglieder waren dafür angeklagt und zunächst verurteilt worden. Im Berufungsverfahren im Dezember wurden sie jedoch wieder freigesprochen.

Die Génération identitaire war Anfang der Nullerjahre in Frankreich entstanden. Aus ihr gingen unter anderem die Identitäre Bewegung Österreich und Deutschland hervor. (ag)

Mitglieder der französischen Identitäten Bewegung demonstrieren gegen das Verbot ihrer Organisation (Archivbild) Foto: picture alliance / abaca | Villette Pierrick/Avenir Pictures/ABACA
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