Studie in 26 Staaten

Klimawandel macht den Menschen am meisten Angst

WASHINGTON. Weltweit ist der Klimawandel derzeit die größte Angst der Menschen. 67 Prozent nennen in einer Studie des Instituts Pew Research, für die Personen in 26 ausgewählten Ländern befragt wurden, den Klimawandel als größte Gefahr. Das sind vier Prozent mehr als bei derselben Studie vor einem Jahr.

Damit hat der Klimawandel auch die Furcht vor der Terrororganisation „Islamischer Staat“ auf den zweiten Platz verdrängt (62 Prozent, minus vier). An dritter Stelle steht die Angst vor Cyberangriffen.

Polen haben Angst vor Rußland

Regional sind die Ängste der Menschen der Studie zufolge aber sehr unterschiedlich verteilt. Während in den USA und Japan Cyberangriffe als die Top-Bedrohung genannt werden, sagen die Menschen in 13 der 26 befragten Ländern, der Klimawandel sei die größte Gefahr. Darunter sind Deutschland, Kanada, Spanien, Schweden und Großbritannien.

Im Islamischen Staat sehen die Bürger in Frankreich, Italien und Rußland die größte Bedrohung. Nur in Polen nennen die befragten Personen die Sorge vor russischem Einfluß als größte Quelle ihrer Furcht. (tb)

Demonstration gegen den Klimawandel Anfang Dezember in Berlin Foto: picture alliance/dpa-Zentralbild

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