Unter Innenminister Matteo Salvini

Illegale Einwanderung nach Italien geht um 95 Prozent zurück

ROM. Die illegale Einwanderung nach Italien ist unter der Regierung aus Fünf-Sterne-Bewegung und Lega deutlich zurückgegangen. In den ersten zwei Monaten des Jahres registrierten die Behörden 262 illegale Einwanderer, gab Innenminister Matteo Salvini auf Twitter bekannt. Im selben Zeitraum 2018 waren es 5.247 gewesen. Das ist ein Rückgang um 95 Prozent.

Gleichzeitig ist die Zahl der Abschiebungen gestiegen. 1.099 Ausländer, die sich unrechtmäßig im Land aufhielten, wurden in ihre Heimat zurückgebracht. „Die Zahl der Heimführungen war 2019 viermal höher als die der Ankünfte“, freute sich Salvini über die Zahlen.

Im Juni vergangenen Jahres übernahm die neue Regierung unter dem parteilosen Ministerpräsidenten Guiseppe Conte die Amtsgeschäfte. Im Vergleich zu 2017 sank die Zahl der in Italien eingetroffenen Einwanderer im vergangenen Jahr um 80,4 Prozent auf 23.370 Personen. Salvini war wiederholt in der Kritik gestanden, weil er Schiffen von Nichtregierungsorganisationen mit Afrikanern an Bord das Anlegen in italienischen Häfen verweigerte. (tb)

Die italienische Küstenwache bringt Migranten an Bord der Sea Watch am 27. Januar Lebensmittel Foto: picture alliance / Photoshot

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