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„Zehn Gebote der Zuwanderung“: Asyl: Niederösterreich verlangt Dankbarkeit gegenüber Österreich

„Zehn Gebote der Zuwanderung“: Asyl: Niederösterreich verlangt Dankbarkeit gegenüber Österreich

„Zehn Gebote der Zuwanderung“: Asyl: Niederösterreich verlangt Dankbarkeit gegenüber Österreich

Asylbewerber
Asylbewerber
Asylbewerber im niederösterreichischen Traiskirchen Foto: picture alliance/APA/picturedesk.com
„Zehn Gebote der Zuwanderung“
 

Asyl: Niederösterreich verlangt Dankbarkeit gegenüber Österreich

Das Bundesland Niederösterreich will Asylbewerber künftig auf Dankbarkeit gegenüber Österreich verpflichten. Jeder Asylbewerber bekommt dafür ein Dokument mit den „Zehn Geboten der Zuwanderung“, die dieser am Ende unterschreiben muß. Im Zehnten Gebot heißt es: „Du sollst Österreich gegenüber Dankbarkeit leben.“
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ST.PÖLTEN. Das Bundesland Niederösterreich will Asylbewerber künftig auf Dankbarkeit gegenüber Österreich verpflichten. Jeder Asylbewerber bekommt dafür ein Dokument mit den „Zehn Geboten der Zuwanderung“, die dieser am Ende unterschreiben muß, berichtet die Welt.

„Sobald jemand zu uns kommt, erhält jeder Asylbewerber neben den üblichen Verwaltungsunterlagen auch die ‘Zehn Gebote der Zuwanderung’ von Niederösterreich“, sagte der für Asyl zuständige Minister Gottfried Waldhäusl (FPÖ). Die „Gebote“ würden in allen Wertekursen und Integrationsprojekten in insgesamt 15 verschiedenen Sprachen zur Verfügung stehen.

Kickl: Kein Fünf-Sterne-Standard

Inhaltlich umfaßten diese die Aufforderung, Gesetze zu befolgen, Deutsch zu lernen, die Kindeserziehung an österreichischen Werten auszurichten, die Religionsfreiheit zu achten, Tiere vor unnnötigem Leid zu schützen sowie Konflikte friedlich zu lösen. Im Zehnten Gebot heißt es: „Du sollst Österreich gegenüber Dankbarkeit leben.“

Vergangene Woche hatte Österreichs Innenminister Herbert Kickl (FPÖ) Kritik der Vereinten Nationen an der Flüchtlingsunterbringung in Österreich zurückgewiesen. In seinem Land seien „alle menschenrechtlichen Standards mehr als erfüllt“. Es sei aber auch klar, „daß wir keinen Vier- oder Fünf-Sterne-Standard anbieten“, stellte der Minister klar. Dies wäre „das völlig falsche Signal“. (tb)

Asylbewerber im niederösterreichischen Traiskirchen Foto: picture alliance/APA/picturedesk.com
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