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Piktogramm für Männer- und Frauentoilette in Berlin Foto: picture alliance/ZB/dpa

Nach Bürgerkritik
 

Paraguay verbannt Gender-Materialien aus Schulen

ASUNCIÓN. Paraguays Regierung hat der Gender-Ideologie den Kampf angesagt. Sie kündigte an, betreffende Schulmaterialien zu entfernen. Bildungsminister Enrique Riera (Colorado-Partei) beruft sich bei der Entscheidung auf die Verfassung, die die klassische Familie und traditionelle Werte schütze, berichtete die Catholic News Agency.

Die Materialien waren demnach von der Vorgängerregierung von Präsident Fernando Lugo eingeführt worden, der von einem linken Parteienbündnis unterstützt wurde. Dieser hatte sich mit der Homo-Lobbygruppe „We are Gay“ auf ein Abkommen geeinigt, das die Politik dazu verpflichtete, die angebliche Geschlechtervielfalt anzuerkennen.

Daraus waren unter anderem Lernunterlagen entstanden, die nicht nur in Schulen zum Einsatz kamen, sondern auch auf der Regierungswebseite veröffentlicht wurden. Unter anderem wird darin gelehrt, daß „das Geschlecht ein soziales Konstrukt“ sei. Nach massiver Kritik aus der Bevölkerung ordnete das Bildungsministerium daraufhin an, diese nicht mehr zu gebrauchen.

Ehe von Mann und Frau

„Das Bildungsministerium beruft sich auf Artikel 52 der Nationalen Verfassung, auf die traditionelle Familie, traditionelle Werte, mit Vater, Mutter und Kindern. Das ist auch meine persönliche Haltung und wir achten natürlich andere Meinungen, aber wir werden diese nicht den Kindern in unseren Schulen einimpfen“, sagte Riera.

Artikel 52 der Verfassung besagt dem Bericht zufolge, daß „der Zusammenschluß in der Ehe von Mann und Frau eine der wesentlichen Komponenten für die Bildung einer Familie ist“. (ls)

Piktogramm für Männer- und Frauentoilette in Berlin Foto: picture alliance/ZB/dpa
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