Migrantengewalt

Jugendliche Einwanderer randalieren in Brüssel

BRÜSSEL In der belgischen Hauptstadt Brüssel ist es am Wochenende erneut zu Ausschreitungen jugendlicher Einwanderer gekommen. Anlaß war die Ausstrahlung eines CNN-Berichts über libysche Sklavenhändler. 71 Personen wurden in Polizeigewahrsam genommen. Die meisten befinden sich inzwischen wieder auf freiem Fuß.

Die Bilanz der Krawalle im Stadtviertel Louise am Samstag sind zehn beschädigte Autos, Plünderungen von Geschäften sowie Angriffe auf Polizisten. Ein Beamter wurde dabei mit einem Pflasterstein am Kopf getroffen und mußte mit einem Schädelbruch im Krankenhaus operiert werden.

Dritter Gewaltausbruch binnen 14 Tagen

Die Polizei geht nach Informationen des Belgischen Rundfunks von organisierter Randale aus. Die Jugendlichen verabredeten sich demnach über soziale Netzwerke zu den gewalttätigen Protesten.

Bereits am 15. November war eine Demonstration eskaliert, bei der in der Folge Geschäfte und Autos attackiert und verwüstet wurden. Vier Tage zuvor war es nach der erfolgreichen Qualifikation Marokkos für die Fußball-Weltmeisterschaft 2018 zu Gewaltausbrüchen gekommen. (tb)

Belgische Armee patrouilliert am 15. November in der Hauptstadt Brüssel Foto: picture alliance/ AP Photo

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