Razzia in Paris
Razzia in Paris: Polizei findet Kriegswaffen Foto: picture alliance/abaca
Mehr als 2.000 Razzien

Französische Polizei findet 320 Schußwaffen bei Islamisten

PARIS. Die französische Polizei hat seit den Terroranschlägen von Paris mit mehr als 2.000 Razzien auf die Gefahr durch Islamisten reagiert. Dabei wurden 320 Schußwaffen, darunter 30 Kriegswaffen, gefunden, sagte Premierminister Manuel Valls dem französischen Radiosender Europe 1. Zudem seien mehr als 210 Personen in Gewahrsam genommen worden.

Nach den Attentaten von Paris mit 130 Toten gilt im Land der Ausnahmezustand. Dieser ermöglicht den Sicherheitskräften Wohnungsdurchsuchungen ohne richterlichen Beschluß. Die Maßnahme soll bis zum 26. Februar in Kraft bleiben. Valls schloß jedoch auch eine Verlängerung nicht aus, sollte diese nötig sein.

Zwei der sieben Terroristen sind bisher noch nicht gefaßt worden. Die Polizei hat die mutmaßlichen Täter europaweit zur Fahndung ausgeschrieben. Die bisher identifizierten Attentäter kamen aus einem islamisch dominierten Viertel von Brüssel sowie als Flüchtlinge über die Balkanroute nach Paris. (ho)

Razzia in Paris: Polizei findet Kriegswaffen Foto: picture alliance/abaca

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