Allah schlägt Gott 3:2

Die Moslems sind die Sieger. Dies hat zumindest das im Geiste der Verständigung stattgefundene Fußballturnier „Cup der guten Hoffnung“ bewiesen, in dessen Endspiel die Elf von „Islam-Rheinhausen“ gegen die Baptisten aus Andernach gewannen – allerdings nur knapp mit 3:2. Diesmal organisierte die Baptistengemeinde Duisburg-Mitte den bereits zum zehnten Mal ausgetragenen christlichen Wettkampf für 24 Mannschaften aus sechs Nationen. Duisburgs Oberbürgermeister Adolf Sauerland (CDU) eröffnete das Spektakel, für das als Schirmherr kein Geringerer als der „Team-Manager“ der Nationalmannschaft Oliver Bierhoff gewonnen werden konnte. Um den Kickern mit kleinasiatischen Wurzeln aus Nordrhein-Westfalen wenigstens hier Fußball mit internationalem Flair zu gönnen und natürlich auch um im derzeit tobenden Kampf der Kulturen „für eine Verständigung zwischen den Religionen zu werben“, lud man letzte Woche moslemische Kicker ein. Insgesamt verfolgten das Turnier 2.000 Fans, von denen die katholischen Spanier am lautstärksten anfeuerten. Doch das half alles nichts. Allahs Söhne kämpften sich bis zum Finalgewinn durch. Damit der Sieg islamischer Mannschaften nicht um sich greift, werden mit dem Erlös des wohltätigen Rahmenprogramms notleidende Familien in Sao Paulo unterstützt: Deren Kinder können davon eine „christliche Fußballschule“ besuchen.

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