Mitte gähnt vor Leere

Die aktuelle Ausgabe der JUNGEN FREIHEIT steht ganz im Zeichen der Bundestagswahlen 1994. Noch einmal schaffte es Helmut Kohl (CDU) mit Ach und Krach, die christlich-liberale Koalition fortzuführen. Vor allem mit der Union geht die JF im Aufmacher hart ins Gericht: „Dort tummelt sich ein solch beträchtliches Maß an Naivität, daß es einer gehörigen Kraftanstrengung bedürfte, um von dieser Stelle wieder Impulse ausgehen zu lassen“. „Die Mitte gähnt vor Leere. Die parteipolitische Rechte liegt im Koma“, kommentiert die JUNGE FREIHEIT das Ergebnis. Im Interview fordert der Publizist Karl Steinbruch die Herausbildung einer „konservativen Gesinnung und Theorie“. Außerdem äußert er sich gegen eine „Vergötzung der Querdenker“ in der Politik. Diese zeichneten nicht durch Beständigkeit aus, so Steinbruch. Im Forum analysiert JF-Autor Frank Liebermann den Wahlkampf der Parteien zur Bundestagswahl. Liebermanns Fazit ist vernichtend: Inhalte und Programme spielen keine Rolle mehr – es geht nur noch um die Präsentation der verschiedenen Kandidaten. Manuel Ochsenreiter JF

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