Aufbruchstimmung

Fast in eigener Sache berichtet die JUNGE FREIHEIT vor zehn Jahren über den „Berliner Appell“. Über zweihundert prominente Unterzeichner setzten sich damals mit einer Anzeigenkampagne für „die Rückkehr zum antitotalitären Konsens“ ein. Unter ihnen sind Schriftsteller wie Chaim Noll, Walter Kempowski, Sarah Kirsch und Karin Struck über Journalisten und Verleger wie Herbert Fleissner, Caspar von Schrenck-Notzing, Melvin J. Lasky, Klaus Rainer Röhl, Günter Zehm bis zu Politikern wie Alfred Dregger und Carl-Dietrich Spranger zu finden. Sie alle sind alarmiert, daß das Konservative seitens der links-dominierten Medienlandschaft in die Nähe des Rechtsextremismus gerückt wird. Im Interview äußert sich der CSU-Politiker Peter Gauweiler über das Aufbrechen von Denkverboten. „Die Linken versuchen hysterisch, dem entgegenzuwirken, aber es dringt nicht mehr so durch“, so Gauweiler. Außerdem bezeichnet der Münchner damals bereits die PDS als den „Inoffiziellen Mitarbeiter“ der deutschen Sozialdemokraten, wenn es darum gehe, Mehrheiten zu schaffen. Manuel Ochsenreiter

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