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Die russisch-jüdische Publizistin Sonja Margolina äußert sich in einem Interview mit der Jungen Freiheit zum „Fall Hohmann“ Verurteilung statt Diskussion

In einem Interview mit der am Freitag in Berlin erscheinenden Wochenzeitung Junge Freiheit hat die russisch-jüdische Publizistin Sonja Margolina eingeräumt, daß die als antisemitisch kritisierte Rede des CDU-Bundestagsabgeordneten Martin Hohmann „sehr selektiv“ gelesen worden ist. „Über die Absichten Hohmanns wird gar nicht debattiert“, sagte die 1951 in Moskau geborene Margolina, „lediglich der Begriff ’Tätervolk‘ in bezug auf Juden wurde aus dem Kontext gerissen und zum Anlaß genommen ihn auszuschalten.“ Zugleich kritisierte sie in dem Exklusivgespräch die Rede Hohmanns als „ressentimentgeladen“. Dessen Versuch, das deutsche Volk vom Stigma der Kollektivschuld durch die Stigmatisierung der Juden zu befreien, sei „sehr unglücklich und historisch irrelevant“. Martin Hohmann habe sich „völlig verlaufen“. Den vollständigen Text des Interviews lesen Sie im Internet unter www.jungefreiheit.de

V.i.S.d.P.: Thorsten Thaler, Chef vom Dienst, Hohenzollerndamm 27a, 10713 Berlin

Vollständige Liste mit den Autorenund Interviewpartnern der JUNGEN FREIHEIT

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