„35 Prozent“

Herr Thiel, was für ein Ergebnis erwarten Sie bei der Bürgerschaftswahl? Thiel: Wir peilen 35 Prozent an. Wir gehen von einem exzellenten Ergebnis aus, mit dem wir zur zweitstärksten Fraktion werden. Das ist für uns das Mindeste, was wir erreichen möchten. Die DP war früher schon mal stärker als die CDU. …das ist mindestens 40 Jahre her… Thiel: Das macht nichts. Wir haben an unseren Informationsständen eine ausgezeichnete Resonanz. Viele sagen uns, daß die „großen“ Parteien für sie nicht wählbar sind, was unsere Chancen erhöht. Außerdem wird mit einer allgemein sehr niedrigen Wahlbeteiligung gerechnet. Die Deutsche Partei profitiert zudem von ihrem guten Ruf. Führte die Deutsche Partei bereits Gespräche mit anderen Parteien? Thiel: Wir hatten nur einen losen Kontakt zur Schill-Partei, der allerdings über rein persönliche Beziehungen ablief. Mit der CDU gab es im Vorfeld nur einen oberflächlichen Kontakt. Allerdings kommt für diese ja nur die SPD für die Weiterführung der Großen Koalition in Frage. Weshalb rechnen Sie mit so einem guten Ergebnis? Thiel: Ich gehe davon aus, daß der Zeitgeist allgemein konservativ geprägt ist und eine konservative Regierung fördert. Gibt es eine Kooperation mit der Partei Rechtsstaatlicher Offensive? Thiel: Nein, die gibt es nicht. Die Schill-Partei stellt die für uns sehr wichtige Deutschland-Politik eher hinten an. Ihr ist unsere kulturelle Entwicklung egal. Wir dagegen legen Wert auf den Erhalt der christlich-abendländischen Kultur. Reinhold Thiel , 58, ist Landesvorsitzender und Spitzenkandidat der Deutschen Partei. Seit 1970 ist er als Lehrer im bremischen Schuldienst tätig. weitere Interview-Partner der JF

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