DOSenfutter

In Zeiten von fotorealistischen 3D-Spielen, vierstelligen Taktfrequenzen und mausgesteuerten Betriebssystemen – gerade wurde die neue Windows-Generation „Vista“ medienwirksam vorgestellt – sehnen sich immer mehr altgediente MS-DOS-PC-Nutzer nach einer puristischen Ära zurück, als man sich noch an den kryptischen Befehlen und piepsenden Lautspechern der „DOSen“ ergötzte und jeden Heimcomputerbesitzer um seine Farbenvielfalt beneidete. Interessierten Nostalgikern erschließt sich nun im Web ein Eldorado angestaubter und vergessener Schätze. Diese „Abandonware“, um deren Urheberrechte sich keiner mehr kümmert oder die von den Autoren freigegeben wurden, findet man nach kurzem Googeln auf Seiten wie short.stop.home.att.net/freesoft/softlib1.htm, forgottenroots.de oder Abandonia.com. Hier tummeln sich allerlei Kuriositäten sowie von Fans neu aufgelegte Kultspielklassiker. Neuere Rechner benötigen jedoch Helferlein wie „DOSBox“ (Download bei Chip.de), um die Schmankerl zum Laufen zu bringen, die in etwa dem technischen Stand heutiger Handy-Spiele entsprechen – jedoch spart man sich das „Spar-Abo“, daddelt Euer Erol Stern Abandonware für Nostalgiker – frei von Urheberrechten und Gebühren.

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