Klaus-Rüdiger Mai Die Zukunft gestalten wir!

 

Ursula Popiolek, Bibliotheksleiterin

Wo möchten Sie jetzt am liebsten sein? In „meiner“ Gedenkbibliothek, obwohl ich demnächst nach 14 Jahren in den „Unruhestand“ gehe. Wofür lassen Sie alles stehen und liegen? Für das Wohlbefinden meiner Familie und meiner Freunde. Was bedeutet Heimat für Sie? Das Eingebundensein in kulturelle Traditionen. Was ist Ihnen wichtig im Leben? Ein harmonisches Familienleben, Liebe und Vertrauen. Was haben Ihnen Ihre Eltern mitgegeben? Ehrlichkeit, Gewissenhaftigkeit, schlechtes Gewissen bei Untätigkeit. Welches Buch hat Sie nachhaltig beeinflußt? Dostojewski: „Schuld und Sühne“, Solschenizyn: „Archipel Gulag“. Welche Musik mögen Sie? Die Klassiker des 19. Jahrhunderts. Welches Ereignis ist für die Welt das einschneidendste gewesen? Der bolschewistische Putsch von 1917 mit seinen verbrecherischen Folgen weltweit. Was möchten Sie verändern? Die rot-grüne Politik. Woran glauben Sie? An geistliche und geistige Werte und an das Gute im Menschen. Welche Werte sollen wir unseren Kindern weitergeben? Verantwortungsbewußtsein, Ehrlichkeit, Streben nach Bildung. Welche Bedeutung hat der Tod für Sie? Dazu vermag ich mich augenblicklich nicht zu äußern. Ursula Popiolek , 61, ist Initiatorin und Leiterin der Berliner Gedenkbibliothek zu Ehren der Opfer des Stalinismus. Bergbauarbeiters aus Butcher Hollow!der JF

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