Klaus-Rüdiger Mai Die Zukunft gestalten wir!

 

Schleppi II

Durch die budgetfreundlichen Preise lohnt sich die Anschaffung eines Notebooks immer mehr, der Zugewinn an Lebens- und Arbeitsqualität tut ein übriges. Wer sich jedoch mit der Materie auseinandersetzt, stolpert über ein wahres Fachchinesisch und kryptische Leistungsdaten der Aspiranten. Extrem vorsichtig sollte man alle Angebote beäugen, die ihr Innenleben aus dem Fundus von Schreibtisch-PCs beziehen. Was mit einem erhöhten Stromverbrauch anfängt, setzt sich in unangenehmer Abwärme und laut sirrenden Lüftern fort. Speziell in der Preisklasse um 1.000 Euro tummeln sich allerlei Modelle, mit denen man nur wenig Freude haben dürfte. Es sollte lieber der etwas teurer erscheinende Händler mit dem besseren Service favorisiert werden, da man bei einem Notebook nur bedingte Auf- und Nachrüstmöglichkeiten hat. Aufgrund fehlender Garantien und angegriffener Akkus ist auch vom Kauf eines Gebrauchten via Lieblingsauktionshaus strikt abzuraten. Gängige Vorstellungen über Gigahertz-Angaben kann man getrost über Bord werfen, da die Industrie erkannt hat, daß weniger manchmal mehr ist. So bewirbt beispielsweise Intel über "Centrino" einen hauseigenen Standard für eine komplette Plattform: Pentium M, abgestimmter Chipsatz und Wireless-LAN bieten hohe Performance, lange Akkulaufzeiten und einfache Verbindungen. Technisch Versierten werden bei näherer Betrachtung die Augen feucht, wie der Hersteller an allen Ecken und Enden mit den kostbaren Voltzahlen knappst und zeitgleich tief in die Trickkiste greift, um die Leistung auf einem hohen Niveau zu halten, referiert Euer EROL STERN

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