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Öffentlich-Rechtliche: ARD interviewt bei Anti-AfD-Demo eigene Mitarbeiterin

Öffentlich-Rechtliche: ARD interviewt bei Anti-AfD-Demo eigene Mitarbeiterin

Öffentlich-Rechtliche: ARD interviewt bei Anti-AfD-Demo eigene Mitarbeiterin

Der Hessische Rundfunk und dessen Redakteurin Hadija Haruna-Oelker: Immer wieder passieren der ARD eigenartige Fehler.
Der Hessische Rundfunk und dessen Redakteurin Hadija Haruna-Oelker: Immer wieder passieren der ARD eigenartige Fehler.
Der Hessische Rundfunk und dessen Redakteurin Hadija Haruna-Oelker: Immer wieder passieren der ARD eigenartige Fehler Foto/Screenshot: HR Montage: JF
Öffentlich-Rechtliche
 

ARD interviewt bei Anti-AfD-Demo eigene Mitarbeiterin

Daß ARD, ZDF und Co. Parteifunktionäre von SPD, Grünen und Linkspartei gern als vermeintlich normale Bürger vorstellen, ist längst gang und gäbe. Der Hessische Rundfunk treibt die Zuschauer-Manipulation bei einer Anti-Rechts-Demo nun auf die Spitze.
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FRANKFURT/MAIN. Die ARD hat bei einer Anti-AfD-Demonstration in Frankfurt am Main eine eigene Mitarbeiterin interviewt, ohne sie als solche zu kennzeichnen. Bei einer Kundgebung filmte die „Hessenschau“, die Teil der ARD ist, Hadija Haruna-Oelker. Sie wurde dort als „Autorin“ und „Teil der ‚Initiative Schwarze Menschen in Deutschland‘“ vorgestellt. Daß Oelker als Redakteurin für den Hessischen Rundfunk arbeitet und in der Vergangenheit bereits Kommentare für die „Tagesschau“ gesprochen hat, erwähnte der Beitrag nicht.

@jungefreiheitDer Hessische Rundfunk interviewt eine Aktivistin auf der Anti-AfD Demo. Doch irgendwie kommt uns die Dame bekannt vor. #AfD #GEZ #Rundfunk♬ Originalton – Junge Freiheit

Inzwischen hat der Hessische Rundfunk Oelker in dem Videobeitrag als „hr-Mitarbeiterin“ markiert, auf der Webseite der ARD-Mediathek findet sich die Originalversion jedoch immer noch. Der Hessische Rundfunk rechtfertigte sich gegenüber der JUNGEN FREIHEIT. Daß Hadija Haruna-Oelker als freie Mitarbeiterin für den Hessischen Rundfunk tätig ist, hätte im Beitrag kenntlich gemacht werden sollen. „Wir bedauern den Fehler.“ Die Nachfrage der JUNGEN FREIHEIT, wie so etwas passieren könne und ob das zu dienstlichen Konsequenzen führen werde, ließ der gebührenfinanzierte Sender unbeantwortet.

Die ARD ist Wiederholungstäter

Bei einer Demonstration gegen die AfD am selben Wochenende in Berlin, wurde die Tatort-Schauspielerin Roxana Samadi vom rbb interviewt. Auch in diesem Fall blieb unerwähnt, daß Samadi regelmäßig für ARD und ZDF als Schauspielerin arbeitet.

Am selben Wochenende befragte der SWR den Demonstrations-Veranstalter in Freiburg, Dejan Mihaijlovic, und ließ unerwähnt, daß er SPD-Politiker in der Stadt ist. Auch ein bei der „Demo gegen Rechts“ in Kassel befragter Mann, Ralf Koster, engagiert sich in der SPD; er ist Beisitzer im Vorstand des Kreisverbandes Trier-Saarburg. Die WDR-„Lokalzeit“ bezeichnete den SPD-Politiker Christian Föhr einfach als „Anwohner“, und verortete den Fraktionsvorsitzenden der Grünen in der BV Hiltrup lediglich als Vertreter des Bündnisses „Kein Meter den Nazis“ im Münsterland.

Der vom NDR vorgestellte „Initiaitor“ der Kieler „Demo gegen Rechts“, Leon Martin, ist Vorortsprecher der Grünen Jugend Kiel. Im August vergangenen Jahres hatte die ARD-„Tagesschau“ in einem Beitrag über vorübergehende Preiserhöhungen bei der Supermarktkette „Penny“ eine Kundin des Supermarkts befragt. Diese zeigte sich aufgeschlossen für die Idee, im Namen des Klimaschutzes die Preise für Tierprodukte zu erhöhen. Daß die Frau für den WDR arbeitet, blieb auch damals unerwähnt. (st/gb)

Der Hessische Rundfunk und dessen Redakteurin Hadija Haruna-Oelker: Immer wieder passieren der ARD eigenartige Fehler Foto/Screenshot: HR Montage: JF
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