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Scooter-Frontmann H. P. Baxxter (M.) hält nichts von der Gender-Sprache (Archivbild) Foto: picture alliance / BREUEL-BILD | BREUEL-BILD/PuR
Scooter-Frontmann H. P. Baxxter (M.) hält nichts von der Gender-Sprache (Archivbild) Foto: picture alliance / BREUEL-BILD | BREUEL-BILD/PuR

„Gendern finde ich zum Kotzen“
 

Scooter-Frontmann wettert gegen Gender-Sprache

HAMBURG. Der Frontmann der Techno-Gruppe Scooter, H. P. Baxxter, hat die Gender-Sprache scharf attackiert. „Gendern finde ich zum Kotzen. Das ist für mich Idiotensprache“, sagte er der Radio Hamburg „Morningshow“.

Der 57jährige Sänger betonte, dadurch werde die Sprache ruiniert. „Das hat ja nichts damit zu tun, daß man Frauen akzeptiert, es ist einfach nur eine Verunglimpfung der Sprache und sagt nichts weiter aus“, äußerte Baxxter, der mit bürgerlichem Namen Hans Peter Geerdes heißt.

Baxxter gründete Scooter 1993 mit weiteren Musikern. Die Gruppe wurde international bekannt durch Stücke wie „Hyper, Hyper“, „How much is the Fish“ und „The Question is what is the Question“. Scooter verkaufte seitdem über 30 Millionen Tonträger.

Merz lehnt Gender-Sprache ab

In den vergangenen Wochen wuchs die Kritik an der Gender-Sprache. Im Lipper Kreistag in Nordrhein-Westfalen reichten die Fraktionen von FDP, CDU und Freien Wählern/Aufbruch C einen Antrag ein, der die Verwendung der Gender-Sprache verbietet. Der Fraktionsvorsitzender der Freien Wähler/Aufbruch C im Kreistag, Andreas Epp, sagte dem WDR: „Wir haben mit diesem Antrag das Ziel, daß die Kreisverwaltung nicht mehr so wie bisher gendert. Die deutsche Sprach ist schon kompliziert genug.“ Die Gender-Regelungen mit großem I, Unterstrichen oder Gendersternchen verunsicherten die Leute nur unnötig.

Anfang Mai hatte der französische Bildungsminister Jean-Michel Blanquer (LREM) angekündigt, die Gender-Sprache an Schulen zu verbieten. Sie beschädige die Sprache, zeigte er sich überzeugt.

Auch der frühere Unionsfraktionschef Friedrich Merz (CDU) lehnte die Verwendung der Gender-Sprache im April entschieden ab. „Wer gibt zum Beispiel Hochschullehrern das Recht, Prüfungsarbeiten auch danach zu bewerten, ob die Gender-Sternchen verwendet werden oder nicht? Das ist meines Erachtens rechtlich angreifbar. Und dasselbe gilt für den öffentlich-rechtlichen Rundfunk.“ (ag)

Scooter-Frontmann H. P. Baxxter (M.) hält nichts von der Gender-Sprache (Archivbild) Foto: picture alliance / BREUEL-BILD | BREUEL-BILD/PuR
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