Taschendiebstahl
Taschendiebstahl: Besonders die Großstädte sind betroffen Foto: dpa
66 Prozent ausländische Tatverdächtige

Studie belegt dramatischen Anstieg von Taschendiebstählen

BERLIN. Die Zahl der Taschendiebstähle in Deutschland ist im vergangenen Jahr deutlich gestiegen. Insgesamt registrierten die Behörden 135.617 Delikte. Dies sind 15,6 Prozent mehr als noch 2012. Im Vergleich zu 2008 stieg ihre Zahl um 44 Prozent. Zwei Drittel der Tatverdächtigen waren nichtdeutscher Herkunft.

Laut einer Studie des Reiseportals „ab-in-den-urlaub.de“ waren besonders die Metropolen von dieser Entwicklung betroffen. Die meisten Taschendiebstähle auf 100.000 Einwohner wurden demnach in Düsseldorf (1.398), Köln (1.096), Hamburg (941) und Dortmund (672) registriert. Am wenigsten Delikte gab es in Halle (67), Augsburg (91) und Erfurt (99).

Viele Taschendiebstähle werden von gut organisierten ausländischen Banden begangen. Sie setzen vermehrt Jugendliche und Kinder ein. Rund 28 Prozent der ermittelten Tatverdächtigen waren unter 18 Jahre alt. Insgesamt wurden nur etwa fünf Prozent der Diebstähle von der Polizei aufgeklärt. (ho)

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