Schlimme Aussichten

In dem vierteljährlich erscheinenden Magazin Neue Ordnung befaßt sich Herausgeber und Verleger Wolfgang Dvorak-Stocker mit der „Zukunft ohne Öl“ und stellt dabei gleichzeitig die vielbeschworenen Bioenergien auf den Prüfstand. Doch scheinen weder Bioethanol noch Biodiesel geeignet, uns aus den energiepolitischen Sackgassen zu führen, da viel zu hohe Investitions- und Betriebskosten die Produktion auf längere Sicht nicht wirtschaftlich erscheinen lassen, von den ökologischen Folgekosten ganz zu schweigen. Die Zukunft sieht der Autor hingegen im Elektrofahrzeug und plädiert als Zwischenlösung für „Hybrid-Autos“, von denen allein Toyota bis Mai 2007 eine Million ausgeliefert hat. Dabei fährt der Hybrid im Stadtverkehr rein elektrisch, wobei der Benzinmotor über einen Generator den Strom für den Elektromotor liefert und die Batterie auflädt, während der Verbrennungsmotor nur im optimalen Betriebsbereich eingeschaltet wird. Eine verbesserte Form ist der „Plug-in-Hybrid“, dessen Batterie über die Steckdose wieder aufgeladen wird und dessen elektrische Reichweite schon heute über 60 Kilometer beträgt. Wie pluralistische Machtgruppen die letzten Reste staatlicher Substanz zerfressen, beschreibt Thor von Waldstein in seinem Beitrag „Abschied vom Staat“. Nach dem Ende der Rekonstruktionsperiode in den 1960er Jahren wurden staatliche und halbstaatliche Institutionen, „in denen das individuelle Leben der Bürger geordnet und gefaßt wurde“, systematisch und irreversibel zersetzt und zerstört. Die Folgen spüren wir heute schmerzhaft: ethnische Implosion durch Überschwemmung mit integrationsunfähigen Einwanderern bei gleichzeitigem Geburtenschwund in der deutschen Bevölkerung, zerrüttete Staatsfinanzen, Durchdringung der öffentlichen Räume und wirtschaftlichen Abläufe mit kriminellen und teilweise mafiotischen Strukturen, Auflösung staatlicher Instanzen in Justiz und Verwaltung mit zunehmender Machtlosigkeit der Exekutive, ein ruiniertes Bildungssystem („Generation Doof“) und im Prinzip gleichgeschaltete Medien. Die FPÖ-Politikerin Barbara Rosenkranz schildert hingegen, wie unter dem Stichwort „Gender Mainstreaming“ zur Zeit ein radikaler Umbau aller gesellschaftlichen und familiären Strukturen stattfindet. Von der EU zur offiziellen Leitlinie ihrer Politik erhoben und mit Millionen Steuergeldern umgesetzt, verbirgt sich dahinter der Versuch der radikalen Linken, die Schaffung eines „neuen Menschen“ voranzutreiben, der sich als „soziales Geschlecht“ begreift und damit völlig unabhängig von seinem biologischen Geschlecht ist. Danach gibt es nicht mehr nur zwei Geschlechtsidentitäten, sondern drei, fünf oder fünfzig. Jenseits der hanebüchenen „Gender-Studies“, bei denen sogenannte „ExpertInnen“ schon einmal 27.000 Euro für die Empfehlung erhalten, Bilder von der Hirschbrunft in Zukunft aus den Werbebroschüren des Eifel-Nationalparks zu streichen, da diese nur „stereotype Geschlechterrollen“ befördern, wird es allerdings ernst. Als nächsten Schritt sieht die Autorin die einstmals von Grünen-Politiker Beck befürwortete Entkriminalisierung von Pädo-Sexualität, sprich: Kinderschändung. Anschrift: Ares-Verlag, Hofgasse 5, A-8010 Graz. Das Jahresabonnement kostet 25 Euro. Internet: www.neue-ordnung.at

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