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Unfaßbar. Erbärmlich. Feige.

Während des Dachverbandstreffens des Coburger Convents (CC) am vergangenen Pfingstwochenende im oberfränkischen Coburg kam es zu zahlreichen Übergriffen gegenüber Mitgliedern der dort tagenden Landsmannschaften und Turnerschaften.
 
Die örtlichen Lokalzeitungen berichten von folgenden Geschehnissen: Am späten Freitagabend wurde ein 46jähriger Korporierter von hinten bespuckt. Zudem versuchte ein Angreifer, ihm die Verbindungs-Mütze zu entwenden. Als der Verbindungsstudent die Verfolgung aufnahm und den Täter stellen wollte, wurde ihm eine Ladung Pfefferspray ins Gesicht gesprüht und er mußte die Verfolgung einstellen.

Am Sonntagabend gegen 22.30 Uhr wurde ein 22 Jahre alter Verbindungsstudent von einer Gruppe angesprochen. Von einem aus der Gruppe bekam er zunächst einen Tritt gegen die Beine und dann am Boden liegend noch Fußtritte in den Magen. Am Pfingstmontag gegen 12.40 Uhr wurde ein 81jähriger, stark gehbehinderter und an Krücken laufender Alter Herr des CC von hinten angesprungen, durch Schläge auf den Kopf zu Boden gestreckt und dann seiner Verbindungsmütze beraubt.

Prügel für völlig Unbeteiligte, Schwächere und Behinderte

Doch auch völlig Unbeteiligte bekommen Schläge: Am Pfingstmontag gegen 14 Uhr wurde ein 20jähriger Elektriker von mehreren CC-Gegnern attackiert und aus der Gruppe heraus mit einem Faustschlag niedergestreckt. Die Polizei entdeckte die Tatverdächtigen später unter den Demonstrationsteilnehmern, die gegen den Coburger Convent protestierten. Gegen Ende des Demonstrationszuges wurden sie vorübergehend festgenommen.
 
Wenn man die vier Taten beleuchtet, kann man folgendes feststellen: Die Angriffe passieren entweder hinterrücks, gemeinschaftlich aus einer Gruppe heraus oder gegen körperlich Schwächere, konkret gegen einen alten, behinderten Menschen. Die Täter trauen sich ihrer Gewalttaten also nur dann, wenn sie von hinten heimtückisch angreifen können, ohne daß sich das Opfer auf einen Angriff vorbereiten kann. Sie fühlen sich nur dann mutig genug, wenn sie aus einer Gruppe heraus Einzelne angreifen können.
 
Sie berauben alte, gebrechliche Menschen, die sich nicht mehr wehren können. Dabei beläßt man es nicht, dem Alten Herr nur die Mütze zu stehlen. Man springt ihn von hinten an und schlägt ihn nieder. Man nimmt einen Oberschenkelhalsbruch des Opfers billigend in Kauf. Warum? Nur deswegen, weil der 81jährige Mann Band und Mütze seiner Verbindung trägt.

Die faschistische Fratze der Antifaschisten

Worin unterscheiden sich diese „Antifaschisten“ und Gegner des Coburger Convents von irgendwelchen Skinheads, die einen Ausländer verprügeln oder vor ein Auto hetzen, nur weil dieser eine dunklere Hautfarbe hat? Es gibt keinen Unterschied. Es sind jeweils Straftaten wahrer „Faschisten“, die die gleiche „menschenfeindliche Gesinnung“ haben. Die „Antifa“ gibt nur vor, angebliche „Nazis“ („Wer den Begriff ’Vaterland‘ positiv sieht, ist ein Nazi“) bekämpfen zu wollen, um ihre Gewalt ansatzweise zu legitimieren. Linksextreme, „Antifaschisten“, rechtsextreme Skinheads und gewalttätige „Nazis“ kann man in einem Atemzug nennen. Alle sind intolerante, gewaltbereite und meist politisch geistig beschränkte Menschen.
 
Gegen den Coburger Convent zu demonstrieren, ist ein Grundrecht. Das ist gut so und sollte beibehalten werden. Einen alten Mann, der an Krücken geht, anzugreifen ist für mich unfaßbar. Menschen von hinten heimtückisch anzugreifen, weil man deren Lebensart oder Aussehen nicht toleriert, ist erbärmlich. Einen Einzelnen aus einer zahlenmäßig überlegenen Gruppe heraus zu attackieren, ist feige.

Eine Reportage zum Dachverbandstreffen des Coburger Convents ist in der neuen Ausgabe der Jungen Freiheit (JF 23/12) erschienen.

 

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