Anzeige
Anzeige

Krise von ARD und ZDF: Im Strudel der Affäre  

Krise von ARD und ZDF: Im Strudel der Affäre  

Krise von ARD und ZDF: Im Strudel der Affäre  

Mikrofon des Senders RBB: Immer mehr delikate Enthüllungen über die Öffentlich-Rechtlichen gelangen nach der Schlesinger-Affäre an die Öffentlichkeit
Mikrofon des Senders RBB: Immer mehr delikate Enthüllungen über die Öffentlich-Rechtlichen gelangen nach der Schlesinger-Affäre an die Öffentlichkeit
Mikrofon des Senders RBB: Immer mehr delikate Enthüllungen über die Öffentlich-Rechtlichen gelangen nach der Schlesinger-Affäre an die Öffentlichkeit Foto: picture-alliance/ Jens Wolf/dpa/dpaweb
Krise von ARD und ZDF
 

Im Strudel der Affäre  

Fast jeden Tag kommen weitere Details ans Licht. Der öffentlich-rechtliche Rundfunk, eigentlich ein Meister der Kommunikation, verheddert sich immer mehr in Widersprüche. Scheibchenweise stoßen offensichtlich „Whistleblower“ weitere delikate Enthüllungen genüßlich an die Öffentlichkeit durch. Es scheint genügend Mitarbeiter zu geben, die endgültig die Nase voll haben von der Diskrepanz zwischen hochtrabend-moralischem Anspruch und korrupter Wirklichkeit der Führungsspitzen bei der ARD im allgemeinen, beim Skandalsender RBB im besonderen.

Die RBB-Zentrale ähnelt inzwischen dem Munitionsdepot der Berliner Polizei, das Anfang August im Grunewald mit Tonnen von Weltkriegsbomben und Pyromaterial in die Luft geflogen war. Über eine Woche kämpften Feuerwehren, bis letzte Glutnester gelöscht waren. Wenn der WDR-Intendant Tom Buhrow als neuer ARD-Chef jetzt öffentlich der gesamten RBB-Leitung das Vertrauen entzieht, steht das kontrollierte Abbrennen der Anstalt im Raum. Rette sich, wer kann! Ungünstiger könnte der Zeitpunkt der Affäre für die mit Zwangsgebühren finanzierten Sender kaum sein – angesichts einer heraufziehenden Wirtschaftskrise, bei der viele Normalbürger sich bald jeden Cent vom Mund absparen müssen, um noch ihre Heizkosten bezahlen zu können. Das Verständnis für eine in Saus und Braus Zwangsgebühren verprassende GEZ-Oberklasse geht dann gegen Null.

RBB-Affäre kommt zum richtigen Zeitpunkt

Oder anders ausgedrückt: Der RBB-Skandal hätte zu keinem besseren Zeitpunkt kommen können, um endlich die Voraussetzungen für eine rigorose Reform des außer Rand und Band geratenen öffentlich-rechtlichen Rundfunks anzustoßen. Um diese Reform drücken sich die verantwortlichen Landespolitiker konsequent – weil die Gebühren schließlich nicht aus ihren Haushalten, sondern „nur“ aus den Portemonnaies der Bürger abgezweigt werden.

>> Hier geht es zur Petition „GEZ-Zwangsgebühren sofort abschaffen!"
>> Hier geht es zur Petition „GEZ-Zwangsgebühren sofort abschaffen!“

Wie sehr die Bürger der Schlendrian, die Selbstbedienungsmentalität der Führung und vor allem die penetrante politische Einseitigkeit des Programms und die arrogante Bevormundung durch immer dreisteren linksideologischen Erziehungsjournalismus der öffentlich-rechtlichen Sender empört – das unterstreicht unsere noch bis zum 31. August laufende Petition für die Abschaffung der Rundfunk-Zwangsgebühren. Bei Redaktionsschluß dieser Ausgabe lag die Zahl der Unterzeichner schon bei knapp 160.000. Aus zahlreichen Zuschriften ist nicht nur grenzenlose Verbitterung über ARD und ZDF zu lesen, sondern auch, wie kreativ sich Bürger gegen die Zahlung der Zwangsbeiträge individuell wehren. Der Druck auf die politisch Verantwortlichen muß noch viel größer werden.

35/22

Mikrofon des Senders RBB: Immer mehr delikate Enthüllungen über die Öffentlich-Rechtlichen gelangen nach der Schlesinger-Affäre an die Öffentlichkeit Foto: picture-alliance/ Jens Wolf/dpa/dpaweb
Anzeige
Anzeige
Probeabo JF 2021 Gratis lesen

Der nächste Beitrag

aktuelles