AfD Alternative für Deutschland Wahlkampagne

Streiflicht
 

Das Versagen der Medien

Es ist phänomenal, wie die aktuellen Enthüllungen zu ihrem Pädophilie-Skandal an den Grünen abperlen. Bei der Kampagne gegen die katholische Kirche standen die Grünen noch in der ersten Reihe, als es darum ging, die Fälle pädophiler Priester zu einem systemischen Problem der ganzen Institution zu erklären. Jetzt versuchen sie durch eine geschickte Krisen-PR, die peinliche Angelegenheit im Bundestagswahlkampf aus dem Fokus der Öffentlichkeit zu drängen.

Der von den Grünen mit der Aufklärung des Pädophilie-Skandals beauftragte Parteienforscher Franz Walter trat Anfang der Woche mit ersten Ergebnissen seiner Recherchen an die Öffentlichkeit. In der FAZ machte er deutlich, wie massiv die Einflußnahme von pädophilen Lobbygruppen auf die frisch gegründete Partei Anfang der achtziger Jahre war. Es war der auf Anarchismus und Libertinage setzenden alternativen Bewegung zunächst fremd, den Siegeszug der sexuellen Revolution mit staatlicher Gewalt von Kinderbetten fernzuhalten.

Die Widerstände gegen die Pädo-Lobby wuchsen jedoch, und dennoch blieb die Legalisierung sexueller Beziehungen zu Kindern im Parteiprogramm der Grünen bis 1993 in Kraft. Es war also offizielle Parteilinie, was der Grünen-Politiker und penetrante Homo-Lobbyist Volker Beck bis heute bestreitet.

Beck ist der Lüge überführt

Als die CSU-Parteizeitung Bayernkurier 2010 anklagte, daß die Grünen „jahrelang die Legalisierung von Sex mit Kindern gefordert“ hätten, trat der Grünen-Bundestagsabgeordnete dieser Behauptung öffentlich entgegen: „Niemals hat ein Gremium der grünen Bundespartei eine solche Forderung aufgestellt oder etwas beschlossen, was auch nur entfernt in diese Richtung ging.“ Beck ist damit der Lüge überführt. Emma-Herausgeberin Alice Schwarzer erinnerte Beck jetzt ausgerechnet in der taz, er habe noch 1988 „in einem Text die Entkriminalisierung der Pädosexualität“ gefordert.

Chefaufklärer Walter ist es in seinem FAZ-Aufsatz gelungen, den Namen Volker Beck nicht ein einziges Mal zu erwähnen. Stattdessen erweitert er sein Untersuchungsgebiet und „outet“ eine FDP-Bundestagskandidatin, die als Nicht-FDP-Mitglied vor 34 Jahren als 19jährige in einem Aufsatz für einen Sammelband über eine – vorgeblich erfundene – pädophile lesbische Beziehung schwadroniert hatte. Diese FDP-Politikerin mußte postwendend ihren Rücktritt erklären.

Die Grünen bestimmen neben der Kanzlerin den Wahlkampf. Mit ihren neuen Verbotsideen polarisieren sie die Wähler und sammeln ihre Anhänger hinter sich. Die Medien, die sich nach den Mißbrauchsskandalen monatelang an der katholischen Kirche abgearbeitet haben, schonen die Grünen auffällig. „Woher kommt die Sanftheit, mit der die pädophile Vergangenheit der Grünen weich weggespült wurde?“ fragt verärgert Michael Wolffsohn im Focus. Grund: Mit keiner anderen Partei sympathisieren so viele Journalisten. 

JF 34/13

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