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Multikultureller Alltag

Es ist kein besonderer Vorfall. Nichts, was eigentlich eine Meldung wert wäre. Jeden Tag passiert ähnliches auf Deutschlands Straßen, Plätzen, Bahnhöfen. Es ist etwas, woran wir uns als Ärgernis gewöhnt haben, wie schlechtes Wetter oder eine Erkältung. Kurzum, es ist Alltag geworden. Aber doch, gerade in diesem scheinbar beliebigen Vorfall spiegelt sich in nuce konzentriert wieder, was die Zukunft für Deutschland bereit halten wird.

Es ist der 14. Dezember 2013, ein Sonnabend. Eine Frau will sich auf dem U-Bahnhof Hermannstraße im Berliner Bezirk Neukölln einen Fahrschein kaufen. Mittagszeit, Hunderte Menschen befinden sich auf dem Knotenpunkt der Linien U7 und U8. Als die 45jährige sich Fahrschein und Wechselgeld aus dem Automaten nehmen will, wird sie von zwei jugendlichen Orientalen rüde zur Seite gedrängt.

Die Täter sehen fröhlich aus

Diese greifen sich Fahrschein und Geld, laufen zum Ausgang. Deutscher Alltag eben. Ungewöhnlich vielleicht, daß die Frau ihnen folgt, sie aufzuhalten versucht. Einer der Täter dreht sich um, tritt der Frau ins Gesicht. Nur Überwachungskameras halten die Jugendlichen fest. Nun, nach vier Monaten, hat sich die Polizei zur Veröffentlichung eines Fotos durchgerungen. Immerhin, die Gesichter wurden nicht unkenntlich gemacht.

Sie sehen fröhlich aus. Sie hatten sichtbar viel Spaß. Um diesen Spaß ging es auch, nicht um den Fahrschein, nicht um das Münzgeld, nicht um eine schlimme Kindheit oder sonstige Erklärungshilfen. Nur um den Spaß und sonst um nichts. Viele Gedanken lassen sich von hier spinnen. Über die Roheit der Angreifer, die Gleichgültigkeit der Umstehenden, über vieles mehr. Aber vor allem ein Gedanke drängt sich immer wieder auf.

Die Verlierer stehen fest

Diese 45jährige Frau, sie war keine Orientalin. Denn orientalische Frauen in diesem Alter haben für gewöhnlich Kinder. Für gewöhnlich ziemlich viele Kinder. Und keines dieser Kinder hätte es hingenommen, wenn jemand seiner Mutter ins Gesicht getreten hätte. Das wußten natürlich die Angreifer, sind sie doch selbst Kinder einer solchen Mutter. Eine Mutter, die ungefähr in dem Alter der Frau sein dürfte, die diesmal mit einer Platzwunde davonkam.

Wie heißt es in dem legendären Artikel von Daniel Cohn-Bendit und Thomas Schmid in der Zeit vom 22. November1991: „Die multikulturelle Gesellschaft ist hart, schnell, grausam und wenig solidarisch, sie ist von beträchtlichen sozialen Ungleichgewichten geprägt und kennt Wanderungsgewinner ebenso wie Modernisierungsverlierer.“ Wer die Gewinner sind, läßt sich noch nicht ausmachen. Aber die Verlierer. Und die Täter.

> Fahndungsaufruf der Berliner Polizei

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