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Streit um Patenschaft
 

An Niederträchtigkeit nicht mehr zu überbieten

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Mecklenburg-Vorpommerns Sozialministerin Manuela Schwesig (SPD) Foto: Wikipedia/PhilFS (CC-Lizenz) https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/legalcode

Daß Mecklenburg-Vorpommerns Sozialministerin Manuela Schwesig im „Kampf gegen Rechts“ ganz besonders eifrig ist, hat sie im Sommer mit ihrem Gesinnungs-TÜV für Kindergärtner eindrucksvoll zur Schau gestellt.

Doch was die stellvertretende SPD-Bundesvorsitzende nun im Streit um die Ehrenpatenschaft von Bundespräsident Christian Wulff für das siebte Kind einer Familie im Landkreis Güstrow von sich gegeben hat, stellt selbst dies in den Schatten und geht weit über ihren bisherigen dümmlich-naiven Antifa-Idealismus hinaus.

Schwesig hatte den Eltern vorgeworfen, die Geburt ihres Kindes politisch zu instrumentalisieren. Dies ist nicht weniger, als die Wirklichkeit ins Gegenteil zu verkehren. Denn nicht die Eltern hatten die Geburt ihres Kindes und die beantragte Patenschaft öffentlich gemacht und politisch instrumentalisiert, sondern der örtliche Bürgermeister, der von der Linkspartei gestellt wird.

Die Eltern erfuhren von all dem erst aus der Presse

Und es war Schwesigs Fraktionschef Norbert Nieszery, der versuchte, mit seinem Brief an Wulff politisches Kapital aus dem Fall zu ziehen. Die Eltern erfuhren von all dem erst aus der Presse.

Wenn die Sozialministerin jetzt aus den Opfern einer politischen Hexenjagd auch noch Täter macht, ist das an Niederträchtigkeit nicht mehr zu überbieten und erinnert an Zeiten, in denen es in Deutschland ebenfalls populär war, einzelnen Personengruppen selbst die Schuld an dem Unrecht zu geben, das ihnen angetan wurde.

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