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PC-gemäß abgewatscht

Muß man die Freien Wähler (FW) ernst nehmen? Die CSU zumindest muß, denn für sie geht es um ihre Existenz als bayerische Staatspartei mit nationalem und europäischem Anspruch. Alarmiert durch die 10 Prozent, die die FW bei den bayerischen Landtagswahlen auf Kosten der CSU holen konnten, tut sie nun alles, um bei den Europawahlen die bürgerliche Konkurrenz möglichst klein zu halten. Denn die CSU braucht 43 Prozent plus X in Bayern, um die bundesweite Fünf-Prozent-Hürde zu überspringen. Links und rechts werden die FW nun durch die CSU abgewatscht.

Der CSU-nahe Bayerische Rundfunk entdeckt unter den FW-Vorständen Ex-Mitglieder der Schill-Partei. Beckstein und Glos hatten zu Regierungszeiten Schills gut mit ihm zusammengearbeitet. Und die Hamburger CDU nahm einen ganzen Schwung Ex-Schillianer auf. Aber die FW taumeln, gehen politisch korrekt per Ausschluß der beiden Landesverbände der Union auf den Leim –und bekommen gleich noch einen rechten Haken hinterher: „Türken-Gaby“ nennt die CSU nun die Spitzenkandidatin der FW, Gabriele Pauli, weil diese zu ihren CSU-Zeiten den Passus „gegen einen EU-Beitritt der Türkei“ redigiert wissen wollte. Wer sich so vorführen läßt, ist nicht reif für die Bundesliga – sehr zur Freude der CSU.

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