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Überfällig

Wem soll man nun Glauben schenken? Der Kanzlerin, die den Vertriebenen am Montag zum wiederholten Mal versprochen hat, in Berlin ein „sichtbares Zeichen“ zu errichten, mit dem an deren Schicksal erinnert werden soll? Oder doch eher dem SPD-Abgeordneten Markus Meckel, der am selben Tag verkündete: Solange die SPD in der Regierung sitze, werde es kein Zentrum gegen Vertreibungen geben. Nur wer politisch naiv ist, wird den Worten der Kanzlerin ein größeres Gewicht beimessen als den Worten Meckels, der seit Jahren im engen Schulterschluß mit seinen „polnischen Freunden“ gegen das von den Vertriebenen geplante Zentrum agitiert. Sowohl Merkel als auch Meckel können sich auf die nebulöse Formulierung im Koalitionsvertrag berufen, die ein „sichtbares Zeichen“ in Aussicht stellt. Denn wie dieses Zeichen aussehen soll, darunter versteht jeder etwas anderes: Während es den Vertriebenen (und hoffentlich auch Merkel) um einen Ort geht, an dem sie der Ermordeten, Vergewaltig-ten und Gequälten gedenken können, geht es der Meckel-Fraktion darum, das „sichtbare Zeichen“ so unauffällig wie möglich zu halten. Während es das Ziel der einen ist, der deutschen Opfern würdig zu gedenken, setzen die anderen alles daran, Polen und Tschechen das Verdrängen ihrer Verbrechen zu erleichtern. Es ist daher überfällig, daß die Bundesregierung endlich eine Entscheidung herbeiführt, um dieser unwürdigen Hängepartie ein Ende zu bereiten. So oder so.

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