Und nun Rheinmetall

Einmal mehr steht der Verkauf von Spitzentechnologie Made in Germany zur Diskussion. Diesmal ist es der deutsche Rheinmetall-Konzern, der an US-Investoren verkauft werden könnte. Rheinmetall DeTec stellt unter anderem die Panzer Leopard und Wiesel sowie den Transporter Fuchs her, Kolbenschmidt Motorblöcke für Porsche. Insbesondere hinter der Technologie des Kampfpanzers Leopard sind US-Konzerne schon längere Zeit her. Immerhin scheinen deutsche Politiker in dieser Frage inzwischen „sensibilisiert“. Seit Anfang August dieses Jahres muß ein derartiger Verkauf überdies dem Bundeswirtschaftsministerium angezeigt werden. Verdichten sich die Gerüchte über einen Verkauf von Rheinmetall, könnte sich die Bundesregierung gezwungen sehen, zum ersten Mal Einspruch gegen die Veräußerung eines deutschen Rüstungskonzerns in ausländische Hände einzulegen. Gespräche soll es unter anderem mit den US-Investoren Blackstone, KKR und Carlyle gegeben haben. Insbesondere der Name Carlyle sollte aufhorchen lassen. Nicht nur deswegen, weil dieser Konzern, in dem auch der Vater des jetzigen US-Präsidenten in exponierter Position tätig ist, in auffälliger Weise von den Rüstungsaufträgen der jetzigen US-Regierung profitiert. Sondern auch deshalb, weil Carlyle bis in den Oktober 2001 hinein mit der Familie Bin Laden geschäftlich verbandelt war. Daß überhaupt mit einem derart obskuren Unternehmen verhandelt wird, zeigt, wie tief einige in Unternehmerkreisen in Deutschland bereits gesunken sind.

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