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AfD verdoppelt und verdreifacht sich: Umfrage-Desaster für zwei SPD-Landesregierungen

AfD verdoppelt und verdreifacht sich: Umfrage-Desaster für zwei SPD-Landesregierungen

AfD verdoppelt und verdreifacht sich: Umfrage-Desaster für zwei SPD-Landesregierungen

Ihnen droht laut Umfragen nach kurzer Zeit der Machtverlust: Die SPD-Ministerpräsidenten Alexander Schweitzer (Rheinland-Pfalz) und Anke Rehlinger (Saarland).
Ihnen droht laut Umfragen nach kurzer Zeit der Machtverlust: Die SPD-Ministerpräsidenten Alexander Schweitzer (Rheinland-Pfalz) und Anke Rehlinger (Saarland).
Ihnen droht laut Umfragen nach kurzer Zeit der Machtverlust: Die SPD-Ministerpräsidenten Alexander Schweitzer (Rheinland-Pfalz) und Anke Rehlinger (Saarland). Fotos: picture alliance/dpa (2) | Helmut Fricke & Harald Tittel
AfD verdoppelt und verdreifacht sich
 

Umfrage-Desaster für zwei SPD-Landesregierungen

In Rheinland-Pfalz und im Saarland zeichnen sich katastrophale Ergebnisse für die SPD-geführten Regierungen bei den bevorstehenden Wahlen ab. Die Umfrage-Werte der AfD dagegen explodieren.
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MAINZ/SAARBRÜCKEN. Knapp ein Jahr vor der Landtagswahl in Rheinland-Pfalz droht der Ampel-Regierung in Rheinland-Pfalz laut einer Umfrage der Totalabsturz. Ein ähnliches Stimmungsbild zeichnet sich im Saarland ab.

Die SPD-Grüne-FDP-Koalition in Rheinland-Pfalz würde derzeit nur noch auf 32 Prozent der Stimmen kommen. Wobei die Liberalen mit zwei Prozent sogar deutlich einen Wiedereinzug verpassen würden. Von den 35,7 Prozent, die die Sozialdemokraten 2021 holten, würden nur noch 21 Prozent übrigbleiben, hat Insa in seiner aktuellen Umfrage gemessen.

Die Grünen stagnieren der Umfrage zufolge bei neun Prozent, und auch die CDU würde ihr schlechtestes Ergebnis aller Zeiten kaum verbessern können. Vor vier Jahren waren dies 27,7 Prozent. Nun steht sie bei 28 Prozent. Die Freien Wähler fliegen nach dem derzeitigen Stand wieder aus dem Landtag: Statt 5,4 sind es nur noch drei Prozent. Das BSW könnte dagegen mit fünf Prozent den Einzug schaffen.

Großer Gewinner wäre die AfD, die von 8,3 auf 19 Prozent hochschießen würde – mehr als eine Verdopplung. Sie liegt damit nur noch zwei Punkte hinter der seit 24 Jahren regierenden SPD. Die langjährige Regierungschefin Malu Dreyer war im vergangenen Juli zurückgetreten und hatte den Posten an ihren Parteigenossen Alexander Schweitzer übergeben. Einen Amtsbonus konnte er sich bisher offenbar nicht erarbeiten.

Schockumfrage für SPD und CDU im Saarland

Auch im Saarland, das in zwei Jahren wählt, kündigt sich ein politisches Erdbeben an. Dort regiert die SPD-Ministerpräsidentin Anke Rehlinger seit 2022 mit absoluter parlamentarischer Mehrheit in einem Dreiparteienparlament aus SPD, CDU und AfD. Doch derzeit wollen laut Infratest dimap nur noch 30 Prozent die Sozialdemokraten wählen – ein Minus von 13,5 Punkten im Vergleich zur Landtagswahl von vor drei Jahren.


Auch hier kann die CDU laut Umfrage nicht von den erdrutschartigen Verlusten profitieren. Sie verliert sogar noch 1,5 Punkte auf jetzt 27 Prozent. Die AfD dagegen würde ihr Ergebnis verdreifachen: Von 5,7 legt sie auf 17 Prozent zu. Die Grünen, die vor drei Jahren knapp an der Sperrklausel gescheitert waren, würden demnach mit sechs Prozent wieder in den Saarländischen Landtag einziehen.

Auch die Linke wäre mit acht Prozent wieder vertreten (2022: 2,6 Prozent). Für die vor drei Jahren ebenfalls knapp an der Fünfprozenthürde gescheiterte FDP dagegen sieht es düster aus: nur noch drei Prozent. (fh)

Ihnen droht laut Umfragen nach kurzer Zeit der Machtverlust: Die SPD-Ministerpräsidenten Alexander Schweitzer (Rheinland-Pfalz) und Anke Rehlinger (Saarland). Fotos: picture alliance/dpa (2) | Helmut Fricke & Harald Tittel
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