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„Die Schönheit des Widerstands“

General Tadeusz Graf Komorowski, Kampfname „Bór“ (Wald), hatte „den Knopf gedrückt“, und der Aufstand brach los. Am 1. August 1944, heute vor siebzig Jahren, erhob sich die polnische Heimatarmee in Warschau gegen die deutschen Besatzungstruppen. Ihr Ziel: Die Hauptstadt, das Zentrum der polnischen Republik, selbst zurückerobern, um der von Osten anrückenden Roten Armee zumindest symbolisch […] mehr »

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Rassismus gegen Blonde

Gaza- und Ukraine-Krieg, Bundesliga, Fußball-WM, „Wer wird Millionär“…: Nachrichten, oder was man dafür hält, werden nach Quotenträchtigkeit auserkoren und unters umzuerziehende Volk gebracht Nun gibt es Nachrichten, die werden eher weniger beachtet. Nicht, weil sie uninteressant wären, nein, sie passen irgendwie nicht in die verdruckste deutsche Medienlandschaft. Schlimmer noch: Sie könnten für Entrüstung und Proteste […] mehr »

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Vorbilder! „Wir“?

Man lese und staune – nein, vielleicht nicht allzusehr: Natürlich läßt sich mit der Fußballerei auch noch Wochen nach all dem Aufruhr trefflich Presse machen, wenn es schon vom verschlagworteten Flug MH17 nichts neues zu berichten gibt und man sich noch immer nicht auf eine Redaktionen-übergreifende Einheitsberichterstattung gegenüber den Vorgängen im Nahen Osten einigen kann. […] mehr »

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Wochenschau

Dienstag, 15. Juli 2014 Unter der Überschrift „Straps-Ideen“ berichtet die Süddeutsche Zeitung von den Plänen aus Rußlands Parlament, denen zufolge Unterwäsche und High-Heels oder Phalli im öffentlichen Raum verboten werden sollen. Bereits in Kraft, so der Bericht, ist seit Anfang Juli ein Gesetz, demzufolge der Gebrauch von Flüchen in Medien, Filmen und Theaterstücken fortan verboten […] mehr »

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Wissenschaft ohne Deutsch(e)

Der Aufklärung verdanken wir, daß Deutsch vor 300 Jahren zur Wissenschaftssprache aufstieg. Bildung sollte für alle zugänglich sein. Die Gelehrtenwelt sollte sich nicht länger von der Alltagswelt abkoppeln. Der Gebrauch der Muttersprache auch im Fachwortschatz sollte der Anschaulichkeit und der Verständlichkeit dienen. Dieses Erbe der Aufklärung verachten die Technischen Universitäten (TU) von München, Zürich und […] mehr »

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Republikanischer Jungtürke

Der MSBNBC-Nachrichtensprecher Chris Matthews zitierte jüngst zustimmend einen Ausspruch, den Richard Nixon 1968 Pat Buchanan auf den Weg gab: „Wenn Sie mitkriegen, daß sich eine Gruppe bildet, um X zu stoppen, können Sie darauf wetten, daß X das Rennen macht.“ Bei dem X handelt es sich in diesem Fall um Rand Paul, den Senator aus […] mehr »

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Mitbestimmung unerwünscht

Wir erinnern uns: am 9. Februar stimmten die Schweizer mit knapper Mehrheit für die Initiative „Gegen Masseneinwanderung“. Auch in Deutschland entbrannte daraufhin eine rege Diskussion über das Schweizer Demokratiemodell und inwieweit direkt-demokratische Elemente auch in anderen Ländern Europas sinnvoll sind. Während sich die politische Klasse und ihr Pendant in den Redaktionsstuben fast geschlossen gegen die […] mehr »

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Staatsgewalt versus Bürgerfreiheit

Roland Reuß, Initiator des „Heidelberger Appells für Publikationsfreiheit und die Wahrung der Urheberrechte“ veröffentlichte am 9. Juli 2014 in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung einen bemerkenswerten Aufsatz mit dem Namen „Monsieur Le Chapelier und der Strukturwandel der Öffentlichkeit“. Seine These: Durch die Zerstörung intermediärer Kräfte zwischen dem Individuum und dem Staat wird die bürgerliche und die […] mehr »

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Brutalos in Uniform?

Mit Fug und Recht kann man das hierzulande seit Jahrzehnten zu beobachtende Rebellentum von links als Freizeitbeschäftigung der äußerst speziellen Sorte erkennen. Verärgert von bestimmten gesellschaftlichen Realitäten, die nach ihrer Auffassung so nicht sein dürfen, und die man nicht zu ertragen oder zu dulden gewillt ist, wird nicht selten das Recht zur Selbstjustiz in Anspruch […] mehr »

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Kulturbedingte Blindheit

Zeichnen können, heißt nicht zuletzt: weglassen können. So viel weiß der bildende Künstler. Über den Grad, in dem dies Weglassen auf eine bewußte Entscheidung des Künstlers zurückgeht oder einem unbegründbaren ästhetischen Empfinden folgt, läßt sich streiten. Auf höherer Ebene zeichnet sich auch jede Kultur dadurch aus, daß sie die Welt auf eine bestimmte Weise wahrnimmt. […] mehr »

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So gehen die Deutschen – Erster Teil

Sport, der die Massen begeistert, ist immer auch politisch. Welcher Funktionär mag schon der Versuchung widerstehen, auf dieser Bühne nicht seinen Interessen eine Stimme zu geben? Also gilt das auch für den Fußball. Wenn die Spieler auf den Platz laufen, so spielen sie eben nicht nur für sich, sondern in ihrem Spiel fühlt sich die […] mehr »

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Eiskalte Architektur

Käme jemand auf die Idee, solche mit potthäßlichen Plattenbauten verschandelte Wohngebiete wie Berlin-Marzahn, Hamburg-Billstedt, das Chemnitzer „Fritz-Heckert-Gebiet“ oder Dresden-Prohlis unter Denkmalschutz oder gar ins Unesco-Welterbe aufzunehmen, man würde ihm als Ästhet einen Vogel zeigen. In solchen Wohngebieten – im Westen mehr als im Osten – haben sich, geprägt durch gesichtslose, brutale und eiskalte Architektur, soziale […] mehr »

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Sozialdemokratische Zukunftsbilder

Frank Schäffler, einer der letzten überlebenden Freiheitlichen in der FDP, hat einen Gegenvorschlag zur Anregung der stellvertretenden FDP-Vorsitzenden Marie-Agnes Strack-Zimmermann, die Liberalen sollten sich zwecks Wiederbelebung einen neuen Namen geben. Schäffler will erst einmal die Parteistiftung umbenennen – von „Friedrich-Naumann-Stiftung“ in „Eugen-Richter-Stiftung“. Eine Idee mit Charme und Hintersinn. Denn Eugen Richter war zum Ende des […] mehr »

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Wie bewältigt hätten Sie’s denn gern?

Titel geholt, WM aus, alle zufrieden, Rückkehr zum Normalzustand. Könnte man zumindest so annehmen; der eine oder andere ist sicher auch ganz froh darüber (so auch der Verfasser). Aber: Noch ist die Gelegenheit zu schön, ein Stück des Sommerlochs auszufüllen, und zumindest für ein paar volkspädagogische Lektionen ist schließlich jede internationale Veranstaltung mit deutscher Beteiligung […] mehr »

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Wochenschau

Montag, 30. Juni 2014 Oliver Kahn – und Welten zwischen dessen klaren, fachkundigen Kommentaren und dem einsilbigen, unsicheren, opportunistischen Rumgestottere von Mehmet Scholl, der an einer „Gänsehautentzündung“ laboriert. (P. S. Zum Glück hat er sich am Ende doch noch gesteigert.) Der ZDF-Reporter Boris Büchler, der Per Mertesacker nach dem Achtelfinalsieg gegen Algerien nicht einmal richtig […] mehr »