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Politische Korrektheit: Zigeunersauce: Weitere Firmen planen Umbenennung

Politische Korrektheit: Zigeunersauce: Weitere Firmen planen Umbenennung

Politische Korrektheit: Zigeunersauce: Weitere Firmen planen Umbenennung

Zigeunersaucen der Hersteller (l-r) Kühne, Knorr, Prima Kost, Edeka und Heinz (2013) Foto: dpa
Politische Korrektheit
 

Zigeunersauce: Weitere Firmen planen Umbenennung

BERLIN. Nach der Firma Knorr haben auch andere Soßenhersteller angekündigt, ihre Zigeunersaucen umzubenennen. Die Unternehmen Homann und Bautz’ner bestätigten der Deutschen Presse-Agentur, ihre Soßen würden bald neue Namen erhalten. „Die Namensänderung ist auch bei uns schon länger in Planung und der Zeitpunkt nur noch von produktionstechnischen Umständen abhängig“, sagte eine Sprecherin von Bautz’ner am Dienstag.

Die Firma Homann mit Sitz in Niedersachsen gab gegenüber der Nachrichtenagentur bekannt, sie betrachte den Namen Zigeunersauce nach wie vor nur als reine Sortenbezeichnung, allerdings „werden wir diese Sorte beim nächsten Relaunch des Verpackungsdesigns auf zum Produkt passende Art und Weise umbenennen“. Sowohl Bautz’ner als auch Homann ließen aber offen, wie die Soße künftig heißen soll. Die Supermarktketten Edeka und Netto Marken-Discount teilten dpa mit, auch sie prüften eine Umbenennung ihrer eigenen Zigeunersaucen.

Am Wochenende hatte der Lebensmittelhersteller Knorr angekündigt, seine Zigeunersauce umzubenennen. „In ein paar Wochen finden Sie diese als ‘Paprikasauce Ungarische Art’ im Regal“, teilte der Mutterkonzern Unilever der Bild am Sonntag mit. „Da der Begriff ‘Zigeunersauce’ negativ interpretiert werden kann, haben wir entschieden, unserer Knorr-Sauce einen neuen Namen zu geben.“ (krk)

Zigeunersaucen der Hersteller (l-r) Kühne, Knorr, Prima Kost, Edeka und Heinz (2013) Foto: dpa
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