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Herrchens Lumpi hilft am besten

Das Verhältnis zwischen Mensch und Haustier wird seit alters her als etwas ganz Besonderes angesehen. Wer hängt eigentlich von wem ab, fragt man sich, wenn man Zeuge einer besonders innigen Zweisamkeit wird. Ist es nicht so, daß in vielen Fällen Herrchen seinem Hund zu Diensten ist – und nicht umgekehrt? Eine neue Untersuchung bestätigt das. Die Wissenschaftlerin Karen Allen von der Universität Buffalo im US-Bundesstaat New York fand heraus, daß ein Haustier Streßgeplagten besser helfen kann als der Partner oder die Partnerin. Den Ergebnissen zufolge baut Spielen mit dem Hund, der Blick ins Aquarium oder eine Unterhaltung mit dem Papagei viel schneller Streß ab als etwa ein Gespräch mit dem Lebensabschnittsgefährten. Der Test sah folgendermaßen aus: Die Forscher um Allen setzten 240 Ehepaare, von denen die Hälfte einen Hund oder eine Katze besaß, physischem und psychischem Streß aus. Beispielsweise sollten die Probanden unter hohem Zeitdruck komplizierte Rechenaufgaben lösen. Sie waren entweder allein oder hatten ihren Partner, ihr Haustier oder einen Freund zur moralischen Unterstützung an ihrer Seite. Die flottesten Rechner waren die Versuchspersonen mit ihren Haustieren. Und am häufigsten verrechneten sich die Probanden, die von ihren Partner unterstützt werden sollten. Offenbar fühlten sie sich nicht nur von den Aufgaben, sondern zusätzlich von ihrer besseren Hälfte in die Mangel genommen. Um also die neuerdings zum Maß aller Dinge erhobene Wettbewerbsfähigkeit zu verbessern, sollte jeder Arbeitnehmer einen Lumpi an seiner Seite haben. Montagsautos, Fertigungsfehler, Mobbing oder ähnliche Probleme würden so der Vergangenheit angehören.

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