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Neue Körperkultur

Die Konjunktur lahmt, doch die Deutschen bleiben in Bewegung. So hat die Fitneßbranche im vergangenen Jahr trotz der aufkommenden Wirtschaftskrise mit einem Wachstum von 8,8 Prozent kräftig zugelegt. Laut einer Studie der Wirtschaftsberatung Deloitte ist die Zahl der Mitglieder in Fitneßstudios auf 5,91 Millionen gestiegen. Das entspricht einem Anteil von 7,2 Prozent der Gesamtbevölkerung. Im europäischen Vergleich belegt der deutsche Fitneßmarkt den dritten Platz hinter Spanien und Großbritannien.

Mit 640.000 neuen Mitgliedern verzeichnet die Fitneßbranche in Deutschland einen neuen Höchststand an Trainierenden. Daß sich dahinter mehr verbirgt als ein aktueller Hype, unterstreichen die Ergebnisse der Studie „Zukunftsmarkt Körper und Gesundheit“, die vom „Zukunftsinstitut“ des „Trendforschers“ Mat­thias Horx anläßlich der noch bis Sonntag in Essen laufenden FIBO (Internationale Leitmesse für Fitneß, Wellness & Gesundheit) vorgestellt wurde. Darin sprechen die Forscher von einer neuen Gesundheitskultur, die sich verstärkt durchsetzt. Sie erwarten bis zum Jahr 2020 einen Anstieg der Ausgaben im gesamten Fitness- und Gesundheitsmarkt von heute 239 Milliarden auf bis zu 450 Milliarden Euro. Den Angaben zufolge soll sich das auch mit den Studienergebnissen des Deutschen Industrieverbandes für Fitneß & Gesundheit (DIFG) und des aktuellen Branchenreports 2009 decken.

Auf der diesjährigen FIBO präsentieren rund 500 Aussteller die gesamte Bandbreite in den Bereichen Trainingsgeräte, Fitneßmode, Trainings- und Ernährungsmethoden und Wellness-Trends. Geöffnet ist die Schau auf dem Messegelände Essen täglich von 9 bis 18 Uhr. Der Eintritt kostet 16 Euro.

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