Josef Sayer, Hauptgeschäftsführer von Misereor

Wo möchten Sie am liebsten sein?

Da, wo ich bin.

Wofür lassen Sie alles stehen und liegen?

Wenn jemand ein ganz akutes, existentielles Problem hat.

Was bedeutet Heimat für Sie?

Heimat ist dort, wo Menschen in Würde leben können.

Was ist Ihnen wichtig im Leben?

Der Kontakt zu Menschen und zu Gott.

Was haben Ihnen Ihre Eltern mitgegeben?

Urvertrauen, ein offenes Herz und unverbrüchliches Zusammenstehen – als Bauern mußten sie sich durchkämpfen.

Welches Buch hat Sie nachhaltig beeinflußt?

Die Bibel.

Welche Musik mögen Sie?

Von Bach bis Bruckner.

Welches Ereignis ist für die Welt das einschneidendste gewesen?

Das Kommen Jesu Christi.

Was möchten Sie verändern?

Beitragen zu der Verringerung des Ausstoßes von Treibhausgasen durch die Industrie- und Schwellenländer, um dadurch den schädlichen Klimawandel für die kommenden Generationen auf ein erträgliches Maß zu reduzieren.

Woran glauben Sie?

An Gott und von daher an das Gute im Menschen.

Welche Werte sollen wir unseren Kindern weitergeben?

Liebe Deinen Nächsten wie Dich selbst.

Welche Bedeutung hat der Tod für Sie?

Er bedeutet eine grundlegende Erschütterung und Anfrage an das Leben; in Jesus Christus habe ich die Hoffnung, diese schwerste Stunde des Menschseins bestehen zu können und von IHM gehalten zu sein.

Prof. Dr. Josef Sayer, 67, ist seit Dezember 1997 Hauptgeschäftsführer und Vorstandsvorsitzender des Bischöflichen Hilfswerks „Misereor“. Von 1981 bis 1988 lebte und arbeitete er als Priester unter den Armen Perus. Er ist Mitglied des Päpstlichen Rates „Cor Unum“.

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