Zeitverschiebung

Der 11. September 2001 war ein Dienstag. Als das erste Flugzeug etwa um 8.45 Uhr Ortszeit in den Nordturm des World Trade Center einschlägt, ist es hier Viertel vor drei. Der Einsturz des Turms folgt gegen 10.30 Ortszeit. In Berlin ist es da bereits später Nachmittag. Für die kleine JF-Redaktion bedeutete diese Zeitverschiebung insofern eine große Herausforderung, als die Zeitung am Abend fertig sein mußte. Es blieben also nur wenige Stunden, um auf die Ereignisse in den USA aktuell zu reagieren. Hektisch gaben wir einen neuen Blattaufmacher in Auftrag, Dieter Stein verfaßte in Windeseile einen Kommentar („Die Welt hält den Atem an“), und Moritz Schwarz führte sogar noch ein Interview zu den Terroranschlägen („Der Krieg wird weitergehen“, JF 38/01). Am Dienstag nächster Woche nun wird in den USA ein neuer Präsident gewählt. Mit einem Ergebnis ist hierzulande wegen der Zeitverschiebung erst gegen Mittwochmittag zu rechnen. Deswegen haben wir uns im Interesse unserer Leser dazu entschieden, den Produktionsablauf einmalig umzustellen, um aktuell über den Ausgang der Präsidentschaftswahl berichten zu können. Leider hat diese Aktualität auch ihren Preis. So werden Abonnenten die kommende JF-Ausgabe 46/08 erst am Freitag im Briefkasten finden. Bitte haben Sie dafür Verständnis.

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